Erste Group schreibt um 300 Mill. Euro ab

Markt / 15.01.2013 • 21:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

BUKAREST. Die börsennotierte Erste Group muss den Wert ihrer Beteiligungen – vor allem der Rumänien-Tochter BCR – um 300 Mill. Euro (vor Steuern) abschreiben. Grund dafür seien höhere Markt­risikoprämien und in der Folge gestiegene Abzinsungsfaktoren, teilte die Bank ad hoc mit. Auf Basis dieser Abschreibung und dem vor Kurzem bekannt gegebenen Verkauf der ukrainischen Tochterbank wird für das Gesamtjahr 2012 ein Nettogewinn von rund 450 Mill. Euro erwartet. Der zum dritten Quartal 2012 bekannt gegebene Ausblick für das Betriebsergebnis und die Risikokosten wurde heute bestätigt. In der Hauptversammlung will der Erste-Vorstand vorschlagen, sowohl das Partizipationskapital vollständig zu bedienen als auch eine Dividende für das Geschäftsjahr 2012 zu zahlen. Da Firmenwerte nicht in das regulatorische Kapital einfließen würden, werde die Erste Group zum Jahresende 2012 „signifikant verbesserte Kapitalquoten“ ausweisen.