Die Flaute im Handel hält weiterhin an

Markt / 24.01.2013 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Wir haben Jahre der Stagnation bzw. leichter Rückgänge hinter uns“, sagt Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch. Foto: gerty lang
„Wir haben Jahre der Stagnation bzw. leichter Rückgänge hinter uns“, sagt Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch. Foto: gerty lang

WIEN. Die dynamischen Zeiten im österreichischen Handel sind lange vorbei. Sieht man vom Jahr 2010 ab, erwirtschafteten die Handelsunternehmen seit 2007 real (bereinigt um die Inflation) keine Umsatzzuwächse mehr. 2012 betrug das reale Umsatzminus 1,0 Prozent, im Jahr davor waren es -1,7 Prozent. Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch räumte ein, dass es ihre Branche nicht leicht habe. „Wir haben Jahre der Stagnation bzw. leichter Rückgänge hinter uns.“ Für 2013 schöpft Lorentschitsch dennoch Hoffnung. Positiv stimmten sie Konjunkturdaten, stabile Beschäftigungssituation sowie gute KV-Abschlüsse. Im Vorjahr ging es den Betrieben von Quartal zu Quartal schlechter, selbst das Weihnachtsgeschäft brachte nicht den erhofften Umsatzsegen: Der Weihnachtsumsatz belief sich auf 1,52 Mrd. Euro, gegenüber 2011 ein Rückgang um 3 Prozent. Alle modischen Branchen, vom Bekleidungs- über den Schuh- bis zum Sportartikelhandel, litten unter dem Wetter und fuhren Umsatzrückgänge ein.

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