Touristiker mit der Saison zufrieden

Markt / 20.02.2013 • 22:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wenn Schnee und Wetter passen, kommt der Gast. Bild: Berchtold
Wenn Schnee und Wetter passen, kommt der Gast. Bild: Berchtold

Die Vorarlberger Destinationen sind mit den Nächtigungen zufrieden, die Gäste mit den Schneeverhältnissen.

Dornbirn. (VN-sca) Der Start war sehr gut, „jetzt bin ich auf die Jänner-Zahlen gespannt“, sagt der Geschäftsführer des Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, im Gespräch mit den VN. Alle Indikatoren sprechen zwar dafür, dass auch die Jänner-Zahlen, die dieser Tage veröffentlicht werden, gut sind, doch bei Statistiken „liegt der Teufel im Detail“, weiß der Touristiker. Feiertage und andere zeitliche Störfaktoren können die guten Zahlen durchaus noch in ein schiefes Licht rücken. Bis auf diese Unsicherheit sind der Vorarlberg Tourismus und auch die Destinationsverbände zufrieden. Frau Holle hat es dieses Jahr auch mit den Skigebieten in niedrigen Lagen gut gemeint und beschert ihnen eine gute Frequenz. „Das geht ein bisschen auf Kosten der Skigebiete in höheren Lagen“, so Schützinger. Und manche deutschen Gäste bleiben auch im Allgäu und rutschen dort über die Hänge. „Aber es ist für den Skisport gut, weil viele Kinder das Angebot in den niedrig gelegenen Skigebieten nutzen, um den Sport kennenzulernen.“

Die Gäste kommen öfter

Ein Trend setzt sich auch heuer wieder fort: „Die Gäste sind kürzer bei uns zu Gast. Dafür kommen sie öfter als einmal, wenn es ihnen in unseren Skigebieten gefällt“, so Schützinger im Gespräch mit den VN. Eine Herausforderung für Hoteliers und Tourismusverbände ist in diesem Zusammenhang auch das geänderte Buchungsverhalten der Gäste. „Das Internet als Buchungsplattform hat sich flächendeckend durchgesetzt. Von unseren Betrieben wird dem Rechnung getragen. Der größte Teil ist im Internet vertreten.“ Sie können so „kurzfristig und flexibel ihre Angebote optimieren“.

Bessere Konditionen

Eine Herausforderung sei allerdings noch zu bewältigen, um nicht in Abhängigkeit von wenigen großen Buchungsplattformen zu geraten. Die Betriebe müssen sich, so Schützinger, zusammenschließen und gemeinsam gegenüber diesen Plattformen auftreten. Dann können auch bessere Konditionen ausgehandelt werden, ist er überzeugt. Die Rückmeldungen zum Februar – wichtigster Monat der Saison – seien übrigens auch ermutigend.