Niederlage für Nestlé vor deutschem Gericht

Markt / 21.02.2013 • 19:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Düsseldorf. Kaffee wird immer seltener klassisch aufgebrüht: Das Getränk kommt immer öfter – zumindest vermeintlich – trendig aus einer Kaffeekapsel. Vor Gericht wollte Nespresso-Hersteller Nestec im Eilverfahren gegen Nachahmer vorgehen – doch das haute nicht hin. Der Streit geht weiter.

Billigere Konkurrenzprodukte von Nespresso-Kaffeekapseln dürfen weiterhin mit dem Hinweis angepriesen werden, dass sie für Nespresso-Maschinen geeignet sind. Das Oberlandesgericht Düsseldorf wies gestern den Antrag der Schweizer Firma Nestec zurück, gegen dieses Vorgehen eine einstweilige Verfügung zu erlassen. Nestec gehört zum weltgrößten Lebensmittelkonzern Nestlé.

Beklagte waren zwei Schweizer Firmen, die ohne Lizenz billigere Kaffeekapseln für die Nespresso-Maschinen vertreiben: Sie bieten die Kapseln um 6 bis 10 Cent billiger als das Original an. Nespresso reagierte enttäuscht auf das Urteil.

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