OMV 2012 mit Rückenwind

Markt / 21.02.2013 • 21:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
OMV 2012 mit Rückenwind

Umsatz- und Gewinnsprung: Öl- und Gaskonzern mit Rekordjahr.

Wien. Für den börsennotierten Öl- und Gaskonzern OMV lief im Geschäftsjahr 2012 fast alles nach Wunsch: Die wegen der Revolution unterbrochene Produktion in ­Libyen wurde wieder aufgenommen, die Raffineriemarge war deutlich höher als im Vorjahr, der Ölpreis stabil und auch der günstige Euro-Kurs hat sich positiv auf das Geschäft ausgewirkt – das alles verhalf dem größten österreichischen Konzern zu einem Umsatz- und Gewinnsprung, der für die Aktionäre in eine Dividendenerhöhung von 1,10 auf 1,20 Euro je Aktie umgemünzt wird.

42,6 Mrd. Euro Umsatz

Der Umsatz stieg um ein Viertel auf 42,6 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss nach Steuern legte um 12,8 Prozent auf 1,790 Mrd. Euro (nach 1,588 Mrd. Euro) zu. Das um Lager-Bewertungsdifferenzen bereinigte operative Ergebnis (Clean CCS EBIT) stieg um 35 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. „Das ist das höchste Ergebnis in der Geschichte der OMV“, sagte Vorstandschef Gerhard Roiss gestern bei der Präsentation der Ergebniszahlen in Wien. Am wichtigsten sei jedoch die Verdoppelung des Projektportfolios.

Aktienkurs gestiegen

„Auch der Kapitalmarkt hat das gesehen“, freut sich Roiss. Seit der Bekanntgabe der neuen Strategie in Istanbul sei der Kurs der OMV-Aktie um 30 Prozent gestiegen. „Wir haben seit wenigen Tagen erstmals wieder ein Market Cap von über 10 Milliarden Euro.“

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