SFS Gruppe 2012 erneut mit Gewinnrückgang

Markt / 19.03.2013 • 22:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Heerbrugg. Die in der Befestigungstechnik und Zulieferindustrie tätige SFS Holding AG mit Sitz in Heerbrugg, die auch in Vorarlberg tätig ist, hat 2012 erneut einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Reingewinn sank um 10,6 Prozent auf 77,6 Mill. Franken. Grund für den Rückgang waren ein schwächeres Europageschäft und der anhaltend starke Schweizer Franken, so Heinrich Spoerry, CEO und Verwaltungsratspräsident der SFS Gruppe. Weil die SFS Gruppe am Produktionsstandort Schweiz festgehalten habe, sei die Wertschöpfung der SFS-Produkte seit 2007 um 25 Prozent zurückgegangen, sagte Spoerry. Die SFS beschäftigt in der Schweiz 2200 Mitarbeiter, ein Drittel der gesamten Belegschaft.

Der Umsatz der SFS Gruppe stieg um 11,7 Prozent auf 1,193 Mrd. Franken. Allerdings, so Spoerry, sei dieser Anstieg einzig der Akquisition der Unisteel Technology mit Sitz in Singapur und Produktionsstätten in China und Malaysia zu verdanken. Unisteel macht gut 330 Mill. US-Dollar Umsatz. Der operative Cashflow (EBITDA) stieg im vergangenen Jahr um 10,7 Prozent auf 207,5 Mill. Franken, während der SFS-Betriebserfolg (EBIT) um 2,1 Prozent zurückging. Mit einer Eigenkapitalbasis von 54,2 Prozent sei die SFS ein „finanziell gesundes“ Unternehmen.