Die NoVA und die Kfz-Steuer

Markt / 24.03.2013 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Peter Bahl
Peter Bahl

Schwarzach. Wenn Personen mit Hauptwohnsitz im Inland mit Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen in Österreich angehalten werden, stellt sich die Frage, ob die Normverbrauchsabgabe (NoVA) und die Kfz-Steuer zu bezahlen sind. Diese Abgaben fallen bei der erstmaligen Zulassung von Kfz zum Verkehr im Inland an. Auch wenn die Fahrzeuge von einer ausländischen Firma angeschafft worden sind, bedeutet dies, dass bei unbeschränkter Verfügungsmöglichkeit eines Dienstnehmers oder eines Geschäftsführers die NoVA und Kfz-Steuer vom Finanzamt vorgeschrieben werden. Bei einer Beteiligung unter 50 % am ausländischen Unternehmen geht die Finanzverwaltung davon aus, dass die Dispositionsmöglichkeit über das Fahrzeug eingeschränkt sein kann.

In einer aktuellen Entscheidung hat ein Unabhängiger Finanzsenat weiter entschieden, dass zudem eine Zulassungsverpflichtung dann nicht besteht, wenn zweifelsfrei mit Fahrtenbuch bewiesen werden kann, dass die zurückgelegten Kilometer im Ausland gegenüber denen im Inland überwiegen und die Wartungs- und Reparaturarbeiten im Ausland erfolgen.

office@bfbf.at