Obergrenzen für Managergehälter

Markt / 24.03.2013 • 22:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. 65 Prozent der Österreicher wünschen sich fixe Obergrenzen für Managergehälter auch in Privatunternehmen, 83 Prozent glauben, die ­Führungskräfte würden für ihre Leistungen zu viel verdienen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Linzer market-Instituts im Auftrag des Nachrichtenmagazins „trend“. Indes hellt sich die Stimmung unter den Topmanagern leicht auf. Eine Deckelung sollte für 30 Prozent jener, die eine solche fordern, beim Fünffachen des Durchschnittsgehalts von 2500 Euro liegen, ein weiteres Drittel sieht die Grenze beim Zehnfachen.

Nur 14 Prozent sind laut Studie der Meinung, dass die Topmanager für ihre Leistungen angemessen bezahlt werden. 57 Prozent meinen, dass Manager in Österreich „deutlich zu viel“ verdienen, 26 Prozent erachten es als „etwas zu viel“.

Zudem berichtet das Magazin, dass seine vierteljährliche Konjunkturumfrage unter den Managern der 500 umsatzstärksten heimischen Firmen positive Signale zeigt. Demnach rechnen 37 Prozent der Vorstände (um 4 Prozentpunkte mehr als in der Dezember-Umfrage) mit einem höheren Umsatz.