Bei den Neugründungen haben Männer Nase vorn

Markt / 26.03.2013 • 19:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Im Vorjahr wurden über 45.000 Unternehmen bundesweit gegründet – eine beachtliche Zahl bei insgesamt 620.000 aktiven Unternehmen. Unter den Gründern finden sich mehr Männer als Frauen, aber auch bei den Insolvenzen haben Erstere – knapp die Nase vorn. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) hervor. Nicht einbezogen wurde die Branche der Personenbetreuung (z. B. Pflege). Zwei von drei Neugründungen haben einen männlichen Geschäftsführer oder Eigentümer. Die Konzentration von Frauen auf wenige Berufsausbildungen wirkt sich auch in der Gründerstatistik aus.Die überwiegende Zahl der Neugründungen erweist sich zumindest in der Startphase als gut aufgestellt. In Summe schlitterten 76 der 45.000 Neugründungen im gleichen Jahr in die Insolvenz. Das sind weniger als 0,2 Prozent. Neun der 76 Insolvenzen waren selbstständige Handelsvermittler. Diese Branche ist die einzige, die durch die Anzahl heraussticht.