Taxistreit: Nun soll es ein Experte richten

Markt / 28.03.2013 • 19:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Taxi-Fachgruppenobmann Anton Gantner setzt alle Hebel in Bewegung und schöpft alle politischen Möglichkeiten aus. Foto: VN/Hofmeister
Taxi-Fachgruppenobmann Anton Gantner setzt alle Hebel in Bewegung und schöpft alle politischen Möglichkeiten aus. Foto: VN/Hofmeister

Kloten. Im andauernden Taxistreit am Flughafen Zürich- Kloten (die VN berichteten) zieht die Wirtschaftskammer Vorarlberg nun einen Schweizer Experten hinzu, den Staats- und Verwaltungsrechtler Urs Saxer.

Seit 50 Jahren existiert zwischen der Schweiz und Österreich sowie Deutschland eine gegenseitige Dienstleistungsfreiheit, welche ermöglicht, Kunden nicht nur zum Flughafen Zürich zu bringen, sondern von dort auch abzuholen. Der Bezirksrat Bülach hat in seiner Entscheidung vom Februar aber festgehalten, dass diese Fahrgastaufnahme durch deutsche und österreichische Taxiunternehmen ab dem Flughafen Zürich-Kloten widerrechtlich sei.

Nun soll der Experte gegen diesen Entscheid des Bezirksrats Beschwerde einlegen. Für den Vorarlberger Fachgruppenobmann Anton Gantner ist das dringend notwendig. Dabei arbeiten die Bodensee-Industrie- und Handelskammern aus Kon­stanz, Weingarten, St. Gallen und Vorarlberg zusammen.

„Setzen alles in Bewegung“

„Wir setzen alle Hebel in Bewegung und schöpfen alle unsere politischen Möglichkeiten aus, damit die internationale Personenbeförderung weiterhin praktiziert werden kann“, betonen Anton Gantner und Fachverbands­obmann Anton Eberl unisono. Zu bedenken sei auch, dass im Falle einer Berufung auch Schweizer Taxiunternehmen von dieser Regelung betroffen wären und dann auch keine Fahrgäste von Österreich mehr zurück in die Schweiz befördern dürften.