faurecia: Kosten in Tschechien nur halb so hoch

Markt / 11.08.2013 • 19:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

frankfurt, paris. Der französische Automobilzulieferer Faurecia, mit einem Werk auch in Kennelbach vertreten, verteidigt die Schließung eines Werks in Leipzig und die Verlagerung der Stellen nach Pilsen in der Tschechischen Republik: Dort seien die Kosten nur halb so hoch. „Der verständliche Wunsch der Autohersteller nach wettbewerbsfähigen Preisen der Zulieferer – ein Wunsch übrigens, um ihre eigene Produktion in Deutschland zu erhalten – führt dazu, dass mehr und mehr Zulieferer nach Osteuropa gehen.“ Indes will sich der Automobilzulieferer stärker auf seine deutschen Kunden konzentrieren. „Der VW-Konzern, BMW und Daimler machen fast 40 Prozent unseres weltweiten Umsatzes aus“, sagt Faurecia-Chef Yann Delabriere. Diese drei Kunden stünden im Mittelpunkt der Firmenstrategie. Dass Faurecia damit Konkurrenten seines eigenen Mutterkonzerns PSA beliefere, sei kein Hindernis. Man sei ein unabhängiges Unternehmen.