„Mäßigung bei Löhnen“

Markt / 14.08.2013 • 21:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

schwarzach. „Die Lohnverhandlungen im Herbst stehen wohl unter dem Einfluss der Nationalratswahl. Das ist schlecht, denn der Blick für die Wirtschaftsrealität ist oft verstellt. Neben Mäßigung bei den Ist-Lohnerhöhungen braucht es vor allem die Bereitschaft des ÖGB zu flexiblen Arbeitszeiten“, so RfW-Obmann und WKV-Vizepräsident Edi Fischer. „Die Gewerkschafter sollten sich vom sturen Klassenkampf verabschieden und erkennen, dass man in der EU nur wettbewerbsfähig ist, wenn in Sachen Rechtsvorschriften und Sozialleistungen Waffengleichheit herrscht. Die Betriebe müssen dann arbeiten können, wenn sie Aufträge haben und die dafür notwendige Mehrarbeitszeit auf Betriebsebene regeln können.“