Wienerberger baute Millionen-Verluste

Markt / 20.08.2013 • 19:09 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Beim weltweit größten Ziegelhersteller Wienerberger haben heuer im ersten Halbjahr die schwache Konjunktur, der extrem lange, kalte Winter und danach die starken Regenfälle und das Hochwasser auf das Geschäft gedrückt. Unter dem Strich prangt in der Halbjahresbilanz ein Verlust von 31 Mill. Euro – im Vergleichszeitraum 2012 hatte der Konzern noch einen Gewinn von 24,3 Mill. Euro ausgewiesen. „Im vergangenen Jahr hatten wir durch die Pipelife-Transaktion einen einmaligen positiven Bewertungseffekt von rund 42 Mill. Euro“, erklärte Wienerberger-Chef Heimo Scheuch die extreme Ergebnisverschlechterung. Dank der vollständigen Übernahme des Rohrherstellers Pipelife erhöhten sich dafür der Umsatz um 27 Prozent von 988,7 auf 1,26 Mrd. Euro und das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 5 Prozent auf 106,3 Mill. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich heuer zum Halbjahr allerdings von 7,1 auf 4,9 Mill. Euro.