Beschäftigtenrekord bei Kleinunternehmen

Markt / 23.08.2013 • 17:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Zwei Drittel aller österreichischen unselbstständigen Beschäftigten arbeiten in einem Klein- oder Mittelbetrieb (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern. Ende Juli 2013 beschäftigten die heimischen KMU 2.042.616 Menschen – ein neuer Höchststand, wie die KMU Forschung Austria auf Basis von Sozialversicherungsdaten erhob. Vor allem Kleinbetriebe haben seit dem Vorjahr vermehrt Leute eingestellt.

Insgesamt wurden von Juli 2012 bis Juli 2013 19.171 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon drei Viertel in KMU. Betriebe mit 10 bis 49 Mitarbeitern zählen 9271 neue Beschäftigte. Im Schlepptau der Krise waren in Österreich zigtausende Jobs verlorengegangen. Zwischenzeitlich ist der Beschäftigtenstand aber sogar um 2,3 Prozent höher als im Juli 2008 – wobei Großbetriebe lediglich einen Zuwachs von einem Prozent verzeichneten, die kleinen und mittleren Unternehmen hingegen ein Wachstum von drei Prozent. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der KMU-Arbeitsplätze um knapp 60.000, Großbetriebe schufen hingegen nur 10.000 Jobs.

Für Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, haben die Unternehmerinnen und Unternehmer der Klein- und Mittelbetriebe zum wiederholten Mal bewiesen, wie wichtig sie für die Dynamik der österreichischen Wirtschaft sind.