Krank statt Urlaub – was gehört beachtet

Markt / 23.08.2013 • 10:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wer im Urlaub länger als drei Werktage krank ist, bekommt diese Zeit gutgeschrieben. Foto: fotolia
Wer im Urlaub länger als drei Werktage krank ist, bekommt diese Zeit gutgeschrieben. Foto: fotolia

Recht. (VN-cro) Endlich Urlaub und dann das: Man liegt mit Fieber, Halsschmerzen und Kopfweh darnieder. Nur gut, dass das Gesetz vorsieht, dass ab einer Krankheitsdauer von mehr als drei Werktagen der kostbare Urlaub wieder gutgeschrieben wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Erkrankung dem Dienstgeber nach dem Ablauf der drei Tage unverzüglich mitgeteilt wird. Ist eine unverzügliche Meldung – aus Gründen, die nicht vom Dienstnehmer zu verantworten sind – nicht möglich, so ist die Meldung dennoch rechtzeitig, wenn sie sofort nach Wegfall des „Meldungshindernisses“ nachgeholt wird.

Außerdem muss unmittelbar nach Arbeitsantritt eine ärztliche Bestätigung über Beginn und Dauer bzw. Ursache der „Dienstverhinderung“ vorgelegt werden. Passiert das Ganze im Ausland ist es wichtig, dass bei der Ausstellung des ärztlichen Attestes darauf geachtet wird. Außerdem muss dem ausländischen ärztlichen Attest eine behördliche Bestätigung beigelegt werden, dass es sich beim Aussteller auch um einen zugelassenen Arzt handelt. Ansonsten muss der Arbeitgeber den Krankenstand nicht anerkennen.