Kultur der Wertschätzung

Markt / 23.08.2013 • 10:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit Abstand wichtigster Faktor für das Engagement der Mitarbeiter ist das „emotionale“ Gehalt. Foto: fotolia
Mit Abstand wichtigster Faktor für das Engagement der Mitarbeiter ist das „emotionale“ Gehalt. Foto: fotolia

Anerkennung ist der mit Abstand wichtigste Faktor für das Engagement von Mitarbeitern.

Online-Plattform. (VN-cro) Wenn Arbeitnehmer von der Geschäftsleitung oder gar von ihrem direkten Vorgesetzten lediglich als ausführende Nummer wahrgenommen werden, stößt dies sauer auf. Denn wer sich im Job engagiert, will in jedem Fall als Person mit individuellen Bedürfnissen wertgeschätzt werden. Das stellt Unternehmen und Projektteams vor neue Herausforderungen. Seit Jahresbeginn existiert nun die einzigartige Online-Plattform Kraftwerk Anerkennung (www.kw-a.com), über die Mitarbeiter und Teammitglieder in Schriftform Anerkennung austauschen können. Der Nutzen ist beachtlich: Es fördert die Stärken der Mitarbeiter und baut eine nachhaltige Wertschätzungs- und Anerkennungskultur auf. Produktivität, Rentabilität und Mitarbeiterbindung verändern sich zum Positiven.

Vision realisiert

Die Idee zu Kraftwerk Anerkennung wurde von Patrick Killmeyer schon vor einigen Jahren geboren. Als Führungskraft in international tätigen Unternehmen merkte er, wie sehr Anerkennung die Unternehmenskultur positiv beeinflussen kann. Diese Erfahrung speist seine Vision einer nachhaltigen Anerkennungskultur. Seit Beginn dieses Jahres ist die Plattform online. Im beruflichen Kontext kann der Dienst ab 10 Euro/Monat je Teilnehmer genutzt werden, für Privatpersonen ist der Dienst kostenlos.

Das Gehalt ist ein wesentlicher Faktor für einen attraktiven Arbeitsplatz. Doch gerade bei höher qualifizierten Mitarbeitern und Führungskräften sind die Wertschätzung der eigenen Person und Arbeit deutlich wichtiger. So hat die amerikanische Gesellschaft für Human Ressource Management in einer aktuellen Studie Anerkennung als den mit Abstand wichtigsten Faktor für das Engagement der Mitarbeiter identifiziert – doppelt so einflussreich wie Gehalt und Bonifikationen. Dieses „emotionale Gehalt“ ist Fundament einer funktionierenden, positiven Unternehmenskultur. „Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, dass wir nicht gewohnt sind, konkrete Stärken bei anderen Menschen zu erkennen und diese auch anzusprechen. Statt Menschen aufzubauen, sind wir Weltmeister im Kritisieren“, weiß Patrick Killmeyer, Gründer und Ideengeber von Kraftwerk Anerkennung. Vom „emotionalen Gehalt“ – das noch dazu zeitnah in Form von Anerkennung „ausbezahlt“ wird – profitieren Unternehmen in mehrerer Hinsicht: Anerkennung führt zu mehr Loyalität, Zufriedenheit, Vertrauen und letztendlich zu mehr Erfolg.

Statt Menschen aufzubauen, sind wir Weltmeister im Kritisieren.

Patrick Killmeyer

Mehr Infos auf
http://www.kw-a.com