Visionäre wollen Seilbahn für Wien

Markt / 23.08.2013 • 19:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Michael Bitterl von Doppelmayr anlässlich der Konzeptpräsentation für die geplante Seilbahn auf den Wiener Kahlenberg. Foto: AP
Michael Bitterl von Doppelmayr anlässlich der Konzeptpräsentation für die geplante Seilbahn auf den Wiener Kahlenberg. Foto: AP

Wiener Kahlenberg-Seilbahn: 30 Mill. Euro und ein Okay der Stadt sind nötig. Doppelmayr ist als Berater tätig.

WIEN. London hat eine, Singapur, Koblenz und Barcelona ebenso: eine Seilbahn. Wenn es nach der Wiener Wirtschaftskammer (WKW) geht, dann soll auch die Bundeshauptstadt eine bekommen – und zwar auf den Kahlenberg. Am Freitag hat die VKW gemeinsam mit dem Seilbahnhersteller Doppelmayr ein Konzept dafür präsentiert. Der Einstieg könnte sich demnach bei der U6-Station „Neue Donau“ befinden. Ob das Projekt tatsächlich kommt, hängt vom Okay der Politik ab. WKW-Präsidentin Brigitte Jank rechnet jedenfalls mit einer Zustimmung des Rathauses: „Ich glaube, da wird es starke Unterstützung geben.“ Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, hatte bereits vor einem Jahr die Idee einer Seilbahn auf den Kahlenberg präsentiert und zeigte sich heute ebenfalls zuversichtlich: „Wenn die Stadt will, dann wird es diese Bahn geben.“ Und für die Finanzierung des rund 30 Mill. Euro teuren Vorhabens gebe es bereits Interessenten. Dabei handle es sich um Unternehmen, nähere Details wollte Bitzinger nicht preisgeben. Nur so viel: „Das wäre ein rein privates Projekt, und es würde sich rechnen.“ Laut einer Machbarkeitsstudie wird damit gerechnet, dass pro Jahr 600.000 Personen mit der Seilbahn auf den Kahlenberg befördert werden könnten.

Michael Bitterl von Doppelmayr anlässlich der Konzeptpräsentation für die geplante Seilbahn auf den Wiener Kahlenberg. Foto: AP
Michael Bitterl von Doppelmayr anlässlich der Konzeptpräsentation für die geplante Seilbahn auf den Wiener Kahlenberg. Foto: AP