Reduktion des Mindest-Stammkapitals

Markt / 25.08.2013 • 19:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

schwarzach. Auch für bereits bestehende GmbH beträgt das Mindest-Stammkapitalerfordernis künftig nur noch 10.000 Euro, wobei davon 5000 Euro bar aufgebracht sein müssen. Für die Herabsetzung des Stammkapitals gelten die Bestimmungen zur ordentlichen Kapitalherabsetzung. Alternativ kann auch eine vereinfachte Herabsetzung ohne Rückzahlung oder eine Befreiung der Volleinzahlung der Stammeinlage vorgenommen werden.

Die Absenkung des Mindeststammkapitals führt zu einer Reduktion der gewinn­unabhängigen Mindestkörperschaftsteuer von derzeit 1750 auf 500 Euro pro Jahr, wobei für das Jahr 2013 keine Änderungen eintreten, sehr wohl aber durch eine Anrechnung in der Folge die Mindeststeuer ausgeglichen wird.

Die herabgesetzten Mittel können steuerfrei zurückgezahlt werden oder zur Abdeckung von offenen Forderungen an die Gesellschafter dienen. Neu eingeführt wurde auch die Verpflichtung für den Geschäftsführer, unverzüglich eine Generalversammlung einzuberufen, wenn die Eigenmittelquote weniger als 8 Prozent und gleichzeitig die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre beträgt.

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