Alpenländische baut für 13 Millionen

Markt / 26.08.2013 • 21:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alpenländische-Chef Muzyczyn kontrolliert den Baufortschritt.
Alpenländische-Chef Muzyczyn kontrolliert den Baufortschritt.

72 Wohneinheiten stellte die Alpenländische Heimstätte 2012 in Vorarlberg fertig.

Feldkirch, Innsbruck. (VN) Die Alpenländische Heimstätte, die in Tirol, Salzburg und Vorarlberg aktiv ist, präsentiert für das Wirtschaftsjahr 2012 eine überaus erfreuliche Jahresbilanz mit einem absoluten Höchststand an verwalteten Objekten.

11.390 Wohnungen, 8.228 Garagen und 146 sonstige Einheiten befinden sich im Verwaltungsstand des Unternehmens. Somit betreut die Alpenländische Heimstätte 1.075 Gemeinde- und Betriebswohnungen, 3.992 Eigentumsobjekte sowie 6.323 Mietwohnungen im Tätigkeitsgebiet. Im vergangenen Jahr investierte die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft wiederum kräftig in neue, leistbare Wohnungen. In Vorarlberg wurden 72 Wohnungen fertiggestellt, investiert wurden dafür rund 12,5 Millionen Euro. Insgesamt ­konnten 189 Wohnungen und 224 Autoeinstellplätzen 2012 fertiggestellt werden. 381 weitere Wohneinheiten befanden sich zum 31. Dezember 2012 in Bau, 778 in der Bauvorbereitung. Das Neubauvolumen betrug 30,7 Millionen Euro, der Buchwert für die in Bau befindlichen Objekte liegt bei weiteren 37,5 Millionen Euro. Den Gemeinden stellte die Alpenländische Heimstätte im vergangenen Jahr 529 Wohnungen zur Neuvermietung bereit.Im laufenden Jahr, so der Vorarlberger Geschäftsführer Wilhelm Muzyczyn, werden sich die Investitionen in etwa im gleichen Rahmen bewegen. Auch bei den Wohnungen werden es wieder rund 70 sein.

„Die Bedürfnisse der Menschen und damit die Anforderungen an das Wohnen haben sich in den vergangenen Jahren stetig geändert. Unsere Grundaufgabe ist aber immer noch die gleiche: Wir schaffen kostengünstigen Wohnraum. Dies wurde durch neue Auflagen und verlängerte Behördenverfahren nicht einfacher. Zudem wirken sich die umfangreicheren Verfahren natürlich auch auf den Preis aus“, erklären die beiden Geschäftsführer DI Markus Lechleitner und Mag. Gerhard Feistmantl.

Voraussetzungen für Zukunft

Die Alpenländische Heimstätte schafft bereits jetzt die Voraussetzungen, auch in Zukunft hochwertigen Wohnraum zu moderaten Mieten anbieten zu können. Dies zeigt die Entwicklung der Grundstückswirtschaft. Im vergangenen Jahr erwarb das Unternehmen rund 29.400 Quadratmeter und verfügt nun über etwa 149.900 Quadratmeter unbebaute Grundstücke mit einem Buchwert von 28,3 Millionen Euro. Auf diesen Flächen entstehen in den nächsten vier bis fünf Jahren an die 1.300 Wohnungen. Auf 34.400 Quadratmeter wurde 2012 mit der Errichtung von Wohnhausanlagen begonnen. In fast allen Bezirken Tirols sowie in Dornbirn, Feldkirch, Bregenz und Bludenz verfügt die Alpenländische Heimstätte über entsprechende Grundreserven.