Rom ruft Air France zur Rettung Alitalias auf

Markt / 13.10.2013 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rom. Die italienische Regierung hat an Alitalias Großaktionär Air France-KLM appelliert, sich an der Kapitalaufstockung zu beteiligen, die Italiens Airline retten soll. „Ich hoffe, dass Air France-KLM ihre Rolle bei der ­Kapitalerhöhung spielen wird“, betonte der italienische Verkehrsminister Maurizio Lupi. Nach Angaben der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Sonntagsausgabe) werden sich die Franzosen jedoch nicht an der Kapitalerhöhung beteiligen. Damit wird sich ihr Aktien­anteil an der krisengeschüttelten italienischen Airline von 25 Prozent auf elf Prozent reduzieren. Die Fran­zosen wollen erst abwarten, wie die Partie um die Zukunft von Italiens Ex-Monopolist enden wird, berichteten italienische Medien. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit, die zu den Gläubigern Alitalias zählt, will inzwischen nicht als Aktionär bei Alitalia einsteigen. „Wir haben uns eingesetzt, um eine für Italien strategisch wichtige Gesellschaft zu retten, wollen aber nicht Aktionäre werden. Es besteht kein Interesse seitens UniCredits, Alitalia-Aktionär zu sein“, so Ghizzoni im Interview mit der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“ am Sonntag.

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