Französische „Tabacs“ werden zu Banken

Markt / 16.10.2013 • 19:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

paris. Bei französischen Kiosken soll es vom kommenden Jahr an nicht nur Zigaretten, sondern auch Zinsen geben. Dann wollen die 27.000 in den Straßen allgegenwärtigen „Tabacs“ vom Filialsterben bei den Banken profitieren und selbst einfache, billige Bankkonten anbieten. Unter dem Namen „Nickel“ bekommen die Kunden um 20 Euro im Jahr eine Bankomatkarte und ein Girokonto. Erste Markttests seien positiv verlaufen. Nickel-Mitgründer Hugues Le Bret, ehemaliger Kommunikationschef von Société Générale, zielt vor allem auf Kunden am Rande der Gesellschaft ab, die bei normalen Banken kein Konto eröffnen können. Kredite vergibt Nickel indes nicht.

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