„Flexible Arbeitszeiten bringen auch Gefahren“

Markt / 22.10.2013 • 21:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz. (VN) Die Forderung von „Frau in der Wirtschaft“ nach Ausbau der Kinderbetreuung und die Kritik an den vielen Schließtagen der Kindergärten wird von der SPÖ-Landesfrauenvorsitzenden

Olga Pircher voll unterstützt. Gerade während der Ferienzeiten sei das Problem groß.

Die Forderung nach flexibleren Arbeitszeiten birgt nach Ansicht von Pircher aber auch Gefahren. „Wenn frau liest, dass flexible Arbeitszeiten ein Gebot der Stunde sein sollen, so müssen auch die Nachteile, die daraus entstehen könnten, gesehen werden. Gesetzliche und kollektivvertragliche Rahmenbedingungen sind nicht aus Jux und Tollerei entstanden, sondern zum Schutz der Arbeitnehmer“, so Pircher. Eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes kann nur mit den Sozialpartnern vereinbart werden. Die Normal­arbeitszeit auf 10 Stunden und mehr anzuheben, hält sie für unverantwortlich. „Ich kann Flexibilität durchaus etwas abgewinnen, für eine Win-win-Situation müssen aber alle Rahmenbedingungen erfüllt werden, auch die der Anrechnung für die Pension.“

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