Am Wochenende bei „Gustav“ zu Hause

Markt / 24.10.2013 • 19:08 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Wie machen es die Meister? Am Chef’s Table sind Vorarlberger Spitzenköche zugange. U. a. Dieter Koschina.  Foto:VN/Hofmeister
Wie machen es die Meister? Am Chef’s Table sind Vorarlberger Spitzenköche zugange. U. a. Dieter Koschina. Foto:VN/Hofmeister

Mit einem völlig neuen Messeformat will die Messe Dornbirn am Wochenende reüssieren.

Dornbirn. (VN-sca) „Internationaler Salon für Konsumkultur“ nennt sich das neue Messeformat „Die Gustav“, das heute Abend mit einer sogenannten Preview Premiere hat. Aber was ist das eigentlich für eine Messe? Was kann das p. t. Publikum erwarten, wenn es durch die Hallen, die wie die Zimmer einer Wohnung benannt sind (Wohnzimmer, Speisezimmer, Arbeitszimmer etc.), flaniert?

Der neue Chef der Dornbirner Messe, Daniel Mutschlechner, stellt klar: „Eine Luxusmesse ist es nicht, eine Genussmesse auch nicht. Wir wollen unseren Gästen eine völlig neue Messe bieten. Wir legen Wert auf ein hochwertiges Programm – von der Mode bis zu den Chef’s Tables“. Nachhaltigkeit spiele eine große Rolle. Am Konzept mitgearbeitet haben auch die Vorarlberger Touristiker, „denn unser Konzept ist in die Tourismusstrategie eingebunden“. Und zwar in der Form, dass es Packages in Hotels gibt, die das Messeerlebnis in den Abend verlängern.

Interessante Zielgruppe

Das Publikum ist vorhanden: „Die Gustav erfüllt den Wunsch von immer mehr Menschen, verantwortungsvollen Konsum mit Lebensfreude und Lifestyle zu verbinden“, so Mutschlechner, der das Konzept noch mit seinem Vorgänger Dietmar Stefani entwickelt hat. Die Zielgruppe ist interessant: Das Haupteinzugsgebiet der „Gustav-“Besucher sind Vorarlberg, die Schweiz bis nach Zürich (fast zwei Mill. Menschen), Liechtenstein und Süddeutschland (rund fünf Millionen). 22,6 Prozent der Bewohner entsprechen der Gustav-Zielgruppe, also Personen ab 30 Jahren und eher Frauen, die affiner für die Themen Design und Genuss sind. Vor allzu großer Euphorie bezüglich der Besucherzahlen warnt er. „Das ist ein Pflänzchen, das sich entwickeln muss. Mit einer großen Publikumsmesse kann man das natürlich nicht vergleichen.“ Die „Konsumschau“ weist die Richtung, in die sich Dornbirns Messegesellschaft bewegt. Für die großen Messen im Frühjahr und im Herbst gibt es eine Auffrischung, neu wird die Baumesse im Februar sein. „Und wir schauen uns nach Nischenprodukten um“, verspricht der Neo-Messechef.

Konzept sorgt für Aufsehen

Die morgen und übermorgen geöffnete „Gustav“ wird „Vorarlberg im Kern“ haben, verspricht Mutschlechner. Das zeigt sich auch im Ausstellerverzeichnis. Rund die Hälfte kommt aus Vorarlberg. Unter jenen Ausstellern, die aus Österreich oder anderen Regionen anreisen, sind so renommierte Hersteller wie die Porzellanmanufaktur Lobmeyr, Schokoladeguru Josef Zotter und die Hutmanufaktur Mühlbauer. Das Konzept der „Gustav“ sorgt für Aufsehen. Zahlreiche Messemacher aus anderen Regionen haben ihr Kommen angekündigt, die Fachpresse ist interessiert. Überzeugt sind auch Vorarlbergs Spitzenköche im Ausland, die bei ihren „Chef’s Tables“ Appetit auf mehr machen.

Wie machen es die Meister? Am Chef’s Table sind Vorarlberger Spitzenköche zugange. U. a. Dieter Koschina.  Foto:VN/Hofmeister
Wie machen es die Meister? Am Chef’s Table sind Vorarlberger Spitzenköche zugange. U. a. Dieter Koschina. Foto:VN/Hofmeister

Die Gustav in Fakten

Internationaler Salon für
Konsumkultur

» Termin: 26. und 27. Oktober 2013, jeweils 10 bis 20 Uhr

» Preview: Freitag, 25. Oktober 2013, ab 18 Uhr

» Ort: Gustavs Zuhause, Halle 12a, 13 und 14, Messe Dornbirn

» Preise:
Tageskarte: 17 Euro
Zwei-Tages-Pass: 25 Euro
Preview: 32 Euro
Chef’s Table: 20 Euro
Whiskey-, Olivenöl- und diverse andere Verkostungen: 15 Euro

www.diegustav.com

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