„Streikdrohung schießt weit übers Ziel hinaus“

Markt / 24.10.2013 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eduard Fischer, Obmann Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender.
Eduard Fischer, Obmann Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender.

bregenz. (VN) „Die Gewerkschaft-Dinos sollen endlich im 3. Jahrtausend mit einer neuen Arbeitswelt ankommen“, fordert Edi Fischer, RfW-Landesobmann und WKV-Vizepräsident. Statt ständig zu mauern, sollten die ÖGB-Verhandler ihren geistigen Starrsinn endlich öffnen und erkennen, was im Wirtschaftsleben längst Standard ist – flexible Arbeitszeiten, die die Wettbewerbsfähigkeit und damit Arbeitsplätze garantieren, fordert Fischer. Im Ländle brauche niemand den gewerkschaftlichen Streiktourismus aus Wien. „Unsere Mitarbeiter jedenfalls wollen arbeiten und keinen Klassenkampf. Und sie wollen einen ordentlichen Lohn, den die Vorarlberger Unternehmer immer bereit sind zu bezahlen. Für das Netto ist aber der Staat und die Politik verantwortlich, die die Leistungsträger schröpft wie noch nie. Allein durch die kalte Progression geht den Arbeitnehmern Milliarden an Kaufkraft verloren. Aber dazu schweigt der ÖGB bis heute“, erklärt Fischer.

Diese Entwicklung zeige das Versagen der Sozialpartnerschaft. Der ÖGB vertrete nur Eigeninteressen. Die Gewerkschaft solle daher ihr Mandat abgeben und die Lohnverhandlungen in die Betriebe geben, „denn dort weiß man genau, was betriebswirtschaftlich zu vertreten ist“, erklärt Fischer.

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