Wirtschaftsstudenten fordern Neuausrichtung

Markt / 05.05.2014 • 21:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Die Art, wie Ökonomie gelehrt wird, stecke in der Krise.

Wien. In einem „Manifest gegen die Krise der Ökonomie“ fordern Wirtschaftsstudenten aus 19 Ländern eine Neuausrichtung ihres Fachs. Nicht nur die Wirtschaft stecke in der Krise, sondern auch „die Art, wie Ökonomie an den Hochschulen gelehrt wird“, kritisieren die Autoren des Aufrufs, darunter auch Volkswirtschaftsstudenten

der WU Wien. Die „International Students Initiative for Pluralism in Economics“ (ISIPE) ortet derzeit eine „besorgniserregende Einseitigkeit der Lehre, die sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch verschärft hat“. „Die derzeitig fehlende intellektuelle Vielfalt beschränkt nicht nur Lehre und Forschung, sie behindert uns im Umgang mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.“ Die Studenten fordern vor allem eine Öffnung gegenüber alternativen Lehrmeinungen. „Niemand würde einen Abschluss in einem politikwissenschaftlichen Studium ernst nehmen, in dem nur der Leninismus auftaucht.“