EZB-Pläne verunsichern die Sparer

Markt / 01.06.2014 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Am Donnerstag könnte die EZB die extrem tiefen Zinsen erneut drücken.

Frankfurt. Damit würde eine Art Strafgebühr für Geld hortende Geschäftsbanken festgelegt. Ökonomen warnen vor möglichen Folgen für die schon schwer gebeutelten Sparer. Und auch der hohe Eurokurs sorgt weiter für Verunsicherung. Vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag hat die Debatte um den geldpolitischen Kurs in der Eurozone erneut Fahrt aufgenommen. Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass die Notenbank im Kampf gegen die zu niedrige Inflation den bereits auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent verharrenden Leitzins abermals senkt.

Das extrem niedrige Zinsniveau könnte unabhängig von der Leitzinsentscheidung weiter fallen, falls die Institute für ihre EZB-Depots einen negativen Einlagezins zahlen müssten, fürchtet der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. „Den Schaden haben die Sparer, deren Zins nun noch weiter unter die Inflationsrate gedrückt wird.“

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.