Windräder in Vorarlberg – die Bürger reden mit

Markt / 01.06.2014 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Windräder am Pfänderrücken. So könnte es künftig ausschauen am Hochberg.  Foto: Symbol, Smounig
Windräder am Pfänderrücken. So könnte es künftig ausschauen am Hochberg. Foto: Symbol, Smounig

Beim VN-Stammtisch ist Mitreden erwünscht. Die Meinung der Bevölkerung ist gefragt.

Hörbranz. (VN-toh) Energieautonomie und Klimaschutz werden gerne auf die Fahnen geschrieben. Bei Windrädern fällt die Begehrlichkeit schon anders aus, wenn sie sich vor der Haus­türe drehen. Das Thema Windkraft polarisiert in Vorarlberg. Der Stammtisch der VN am Montag, dem 2. Juni, ab 19 Uhr im Leiblachtalsaal in Hörbranz, soll den Bürgern Platz für ihre Meinungen bieten. Auf dem Podium werden Joachim Payr (GF Energiewerkstatt), Alfons Rädler (Sprecher Energieregion Leiblachtal), Hermann Gmeiner (Tourismusobmann Eichenberg) und Wilfried Bertsch (Leiter Landesraumplanung) Pro und Contra gegenüberstellen. Wortmeldungen aus dem Publikum werden die Diskussion abrunden. Ein etwaiges Windkraftwerk könnte am Hochberg zwischen Möggers und Eichenberg entstehen. Bis zu drei Windräder würden Strom für etwa 4000 Haushalte produzieren. Die Kosten von vier bis fünf Mill. Euro sollen durch ein Bürgerbeteiligungsmodell – die VN berichteten bereits – aufgebracht werden.

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