Pakete kommen mit null Emissionen angeflogen

Markt / 13.06.2014 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ralph Hollenstein hat mit seiner Idee bei bundesweiten Wettbewerb überzeugt.

Schwarzach. (VN-toh) Green Start heißt die Initiative des Klima- und Energiefonds Österreich und zeichnet die besten Business-Ideen, die Lösungen für die Energiewende anbieten, aus. Erstmalig ausgeschrieben, durften sich die Initianten über 66 Einreichungen freuen. Die Top 10 der klimaschützenden Unternehmensideen wurden nun ausgezeichnet – darunter auch eine Vorarlberger Idee.

Ralph Hollenstein hatte die Idee, einen Paketlieferservice via Lastenrad im Rheintal anzubieten. „Aufgrund der längeren Distanzen zwischen den einzelnen Gemeinden eignet sich kein herkömlicher Fahrrad-Lasten-Service. Für diese Strecken zwischen den Gemeinden wird ein Elektro-Liefer-Wagen eingesetzt“, begründete Hollenstein bei seiner Präsentation.

„Mit dieser Initiative“, sagt Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, „haben wir einen Nerv der Zeit getroffen. Es hat sich gezeigt, dass es ein großes Potenzial an grünen Business-Ideen in unserem Land gibt.“

Die Top 10 erhielten bereits ein Preisgeld von 6000 Euro. Nun starten Coachings und Workshops, um aus der Idee ein ausgereiftes Businesskonzept zu entwickeln. Mit diesen stellen sie sich dann in wenigen erneut der Jury. Die beste grüne Geschäftsidee erhält dann ein weiteres Startkapital von 15.000 Euro. „Ziel ist es, dass möglichst viele Konzepte den Weg auf den Markt finden“, sagt Höbarth.

Auch VN zeichnet aus

Besonderes Engagement für den Klimaschutz wird auch heuer wieder von den VN ausgezeichnet. Da sind auch solche Business-Ideen wie von Ralph Hollenstein gesucht. Der VN-Klimaschutzpreis wird in den Kategorien Private Haushalte, Schule und Jugend, Gemeinden und Öffentlichkeit sowie Unternehmen und innovative Dienstleistungen. Zudem gibt es einen Sonderpreis für die beste Klimaschutz-Idee. Der Teilnahmeschluss ist am 21. September 2014.

Ziel ist, dass viele Konzepte auf den Markt kommen.

Ingmar Höbarth

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