Buntes Arbeiten beim „Grünen“

Markt / 27.06.2014 • 10:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Micheluzzi (r.): „Ein Markenzeichen des Unternehmens ist die hervorragende Lehrlingsausbildung.“ Foto: VN/HB
Micheluzzi (r.): „Ein Markenzeichen des Unternehmens ist die hervorragende Lehrlingsausbildung.“ Foto: VN/HB

Beim „Grünen“ Micheluzzi werden die Lehrlinge geschliffen: zu Brillanten.

Sie bilden seit 1998 Lehrlinge aus. Warum sollen sie sich für Ihr Unternehmen entscheiden?

Micheluzzi: Die Lehrlingsausbildung beim „Grünen“ hat den höchsten Stellenwert. Von unseren erfahrenen Ausbildern haben zwei bei der Berufsolympiade den ersten Platz erzielt. Wir sind ein modern ausgestatteter Betrieb mit einem hohen Investitionsaufkommen und hochtechnischen Geräten. Dabei stehen uns eine Vielzahl an Maschinen zur Verfügung. Dies gewährleistet einen hohen Sicherheitsstandard, auf den, nach dem wirtschaftlichen Aspekt, größten Wert gelegt wird.

Unter welchen Voraussetzungen lernt es sich am besten?

Micheluzzi: Um eine erfolgreiche Ausbildung zu gewährleisten, stehen dem Team alle Voraussetzungen zur Verfügung. Ein eigens neu entwickelter Ausbildungsplan bildet die Grundlage der Wissensvermittlung. Ein seit 25 Jahren bestehendes Prämiensystem belohnt den werdenden Facharbeiter und gibt ihm Hilfestellung in sozialen Belangen.

Wie sollte der Vorgesetzte nach Meinung der Lehrlinge agieren?

Micheluzzi: Von der Voraussetzung eines Top-Fachexperten abgesehen, sind Kommunikations- und Übermittlungsfähigkeit sowie die Sozialkompetenz wichtige Fähigkeiten.

Wie kommt der Betrieb an ambitionierten Nachwuchs?

Micheluzzi: Ein eigens gedrehter Berufsfilm wird Schulabgängern der Polytechnischen Schule gezeigt und somit auf den Malerberuf aufmerksam gemacht. Jährlich nehmen bis zu 70 Schüler am Eignungstest teil, aus denen die fähigsten und talentiertesten einen Lehrvertrag erhalten.

Was ist das Schöne an diesem Beruf?

Micheluzzi: Der Beruf Maler, Farbgestalter und Beschichtungstechniker hat in den letzten 15 Jahren an Attraktivität gewonnen wie kaum ein anderer. Die Technik und die Farbindustrie haben ihn zu einem Hightech-Beruf geformt. Das Arbeiten in großen Höhen mit Hocharbeitsbühnen ist sicherer und bequemer geworden. Der Maler kann aus über 12 Millionen Farbtönen entscheiden und für ein angenehmes Wohngefühl oder ansprechendes Stadtbild sorgen.

Also alles lebendig und bunt beim „Grünen“?

Micheluzzi: Ja, wir haben mit dem Kunden ständig Kontakt und erfahren dessen Anerkennung live. Unsere Leistungen können noch nach Jahren immer wieder erfreuen. Der Maler ist im Schnitt alle drei Tage bei einem anderen Kunden. Wir sind in freier Natur und können das Umfeld in der Farbgebung dem neuen Objekt bestmöglich anpassen. Der Malerberuf ist ein ästhetischer Beruf, der uns und den Kunden ein angenehmes Lebensgefühl vermittelt.

Was wird von künftigen Lehrlingen erwartet?

Micheluzzi: Handwerkliches Geschick, ausgeprägtes Farbvermögen, Sauberkeit, Genauigkeit und Organisationstalent.

Micheluzzi ist seit jeher „ausgezeichnet“ und die Lehrlinge haben immer wieder vordere Plätze bei Wettbewerben belegt . . .

Micheluzzi: Ja, Kurt Micheluzzi war Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Jugend & Betrieb“ und 13 Jahre für die Belange der Lehrlingsausbildung im Land tätig. Unser Unternehmen erhielt u. a. 1996 die Bundesauszeichnung „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. Seit 1999 besitzen wir auch das Prädikat „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. Mit vielen Goldmedaillen bei Landes- und Bundeswettbewerben sowie Berufsolympiaden und Weltmeisterschaften konnten wir bereits „Malergeschichte“ schreiben.

Zur Person

Christian Micheluzzi

Ausbildung: Lehre Maler & Bürokaufmann

Laufbahn: Maler & Lackiermeister, technischer Fachwirt

Alter: 38 Jahre

Familie: ledig

Hobbys: Tauchen, Segeln, Joggen

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