Etwas weniger Strom- und Gasverbrauch

Markt / 17.08.2014 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Von Jänner bis Juni sind in Österreich 643 Gigawattstunden weniger verbraucht worden.

Wien. Damit ist der Gesamtverbrauch auf 34.414 Gigawattstunden (GWh) gefallen was einem Minus von 1,8 Prozent entspricht, das teilte die Energieregulierungsbehörde E-Control am Sonntag mit. Ein starkes Verbrauchsminus gab es demnach vor allem bei Industriebetrieben. Die Stromproduktion brach indes ein. Auch der Stromeigenbedarf der Kraftwerke sank, so die E-Control. Und der milde Winter hat laut Vorstand Martin Graf ebenso bei den Haushalten für einen geringeren Verbrauch gesorgt – „temperaturbereinigt wäre der Verbrauch der Haushalte ansonsten auf Niveau des Vorjahres gelegen“.

Die Stromproduktion ist indes verglichen zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres regelrecht eingebrochen. Sie sank um 14,6 Prozent oder 5225 Gigawattstunden auf 26.762 Gigawattstunden. Laufwasserkraftwerke erzeugten wegen des „schlechteren Wasserdargebotes“ 15,1 Prozent weniger Strom im Halbjahr – alleine im ersten Quartal lag man 21,3 Prozent unter Vorjahres-Vergleichszeitraum, im zweiten Quartal dann 10,5 Prozent unter der Vorjahresperiode.

Die Speicherkraftwerke erzeugten um 11,1 Prozent weniger Strom, die Wärmekraftwerke um 24,9 Prozent – die Pumpspeicher waren Ende Juni aber stärker gefüllt, als vor einem Jahr – in Großspeichern waren laut E-Control 1756 Gigawattstunden vorrätig, nach 1447 Gigawattstunden Ende Juni 2013.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.