Solider Gewinn auf konservative Art

Markt / 21.08.2014 • 21:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die BTV hat im ersten Halbjahr 2014 ihren Gewinn auf 40,3 Mill. Euro angehoben.

Innsbruck. (VN) Mit ihrem konservativen Geschäftsmodell gelingt der BTV auch zum 30. Juni 2014 ein solides Ergebnis. „Die historisch tiefen Zinsen haben leider kaum Wirkung bei den Investitionen gezeigt. Wir hoffen, dass dies zu keinem Investitionsstau führt, und können nur bekräftigen: Wir sind bereit, unsere Aufgabe, ein Partner für den heimischen exportorientierten Mittelstand zu sein, zu erfüllen“, betont BTV-Vorstandssprecher Peter Gaugg die Investitionsbereitschaft der Bank für Tirol und Vorarlberg. Erfreulich sieht Gaugg die Exportentwicklung in Vorarlberg: „Damit das so bleibt, stellen wir den Betrieben zusätzlich 500 Mill. Euro an Exportkrediten zur Verfügung.“

Im Privatkundengeschäft punktete die Bank mit solidem Vermögensmanagement. „Da die Sparquote deutlich zurückging, greifen Kunden auf gemanagte Produkte zurück. Wir freuen uns beim verwalteten Volumen über einen Zuwachs von 16 Prozent im ersten Halbjahr“, ­ so Vorstand Gerhard Burtscher.

Aber nicht alles ist so, wie es sein sollte. Als Gefahr sieht der BTV-Vorstand die zunehmende Bürokratisierung an: „Überregulierungen und hohe Steuern sind für Regionalbanken ein Hindernis. Die Steuerlast unserer Banken liegt weit über dem europäischen Durchschnitt“, stellt Gaugg fest. Die BTV betreut in vier Ländern rund 110.000 Privatkunden und über 7400 Unternehmen.

Die BTV in Zahlen

30.06.2014          31.12.2013              Veränderung

Bilanzsumme           9,3 Mrd. Euro       9,6 Mrd. Euro            -2,6 %

Eigenmittel              1,1 Mrd. Euro     964 Mio. Euro         +15,6 %

Kernkapitalquote      13,59 %              13,33 %             +0,26 %

Periodenüberschuss
vor Steuern 49,2 Mio. Euro 45,5 Mio. Euro +8,1 %

Konzernperioden-
überschuss 40,3 Mio. Euro 37,8 Mio. Euro +6,5 %

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