Haberleitner fordert aus dayli 30 Mill. Euro

Markt / 24.08.2014 • 22:18 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Auch Rudolf Haberleitner konnte Schlecker nicht retten.  Foto: AP
Auch Rudolf Haberleitner konnte Schlecker nicht retten. Foto: AP

Masseverwalter Mitterlehner bestreitet Forderungen.

Pucking. Rudolf Haberleitner, ehemaliger Chef und Eigentümer der vor gut einem Jahr in die Insolvenz gerutschten Drogeriekette dayli, fordert nun aus der Masse fast 30 Mill. Euro zurück. Masseverwalter Rudolf Mitterlehner bestreitet aber seine Forderungen. Denn laut Unterlagen hat Haberleitner nur zwei Euro eingezahlt, schreiben die „Salzburger Nachrichten“. Mit knapp 900 Filialen und 3500 Mitarbeitern war es eine der größten Pleiten der Republik. Inzwischen wurden 192 Mill. Euro an Forderungen angemeldet, von denen Mitterlehner aber nur 75 Mill. anerkannt habe. Haberleitner habe Forderungen von fast 30 Mill. Euro angemeldet, die Mitterlehner vollinhaltlich bestreite. Haberleitner fordere auch 10 Mill. Euro zurück, die ursprünglich vom Glücksspielkonzern Novomatic für eine Hälfte-Beteiligung an dayli als Darlehen an die Beteiligungsgesellschaft von Haberleitner gingen.

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