Vorarlberger Brötchen für deutsche Nachbarn

Markt / 26.08.2014 • 22:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die handgeflochtenen Ölz-Zöpfe gehören auch in Deutschland zu den Hits im Sortiment. Foto: VN
Die handgeflochtenen Ölz-Zöpfe gehören auch in Deutschland zu den Hits im Sortiment. Foto: VN

Meisterbäcker Ölz verzeichnet im Nachbarland Deutschland zweistelliges Wachstum.

Dornbirn. Die deutschen Konsumenten mögen die Backwaren, die sie vom Dornbirner Meisterbäcker geliefert bekommen, das zeigt das Wachstum auf diesem schwierigen Markt. Vor allem die Nuss- und Mohnstollen von Ölz, die handgeflochtenen Zöpfe und die Butter-Mini-Croissants wandern in unserem Nachbarland immer öfter in die Einkaufswagen. Seit Juli 2014 ist Ölz in weiteren 1000 Edeka-Geschäften im Süden und Südwesten der Bundesrepublik gelistet und konnte so den Verfügbarkeitsradius der Marke Ölz im Nachbarland deutlich ausbauen.

Richtige Rezeptur

Dass die Rezeptur der Backwaren die richtige ist, ist aus den Verkaufszahlen ersichtlich. „Wir sind mit der Entwicklung am deutschen Markt sehr zufrieden, die Markenprodukte von Ölz werden von den deutschen Konsumenten sehr gut angenommen. Das erste Halbjahr in diesem Jahr zeigt ein hoch dynamisches zweistelliges Wachstum“, so Daniela Kapelari-Langebner, Geschäftsführerin Marketing & Vertrieb beim Dornbirner Lebensmittelproduzenten. Und nicht nur die Zahlen stimmen: „Besonders freuen uns die zahlreichen direkten positiven Feedbacks, die wir von unseren Kunden erhalten.“

Neue Kuchenkonzepte

Durch die Listung in 1000 weiteren Geschäften seit Juli erwartet sich der Meisterbäcker, dass das Wachstum des ersten Halbjahres in den nächsten Monaten deutlich gesteigert werden kann. In der Firmenzentrale in Dornbirn sieht man am deutschen Markt noch deutliches Potenzial. Zum Beispiel bei den Kuchen. Kapelari-Langebner: „Die Möglichkeit, mit neuen Kuchenkonzepten in Deutschland zu punkten, besteht bestimmt. Aktuell ist der Pro-Kopf-Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel bei Rührkuchen in Deutschland nur halb so hoch wie in Österreich.“ Erfreulich sei, dass auch in Deutschland die Konsumenten nach qualitativ sehr hochwertigen Produkten greifen. „Wir sprechen mit unseren Fein-Backwaren aus Österreich ganz klar die qualitätsbewussten Konsumenten an.“

Auch wenn Deutschland gerade besonders boomt, erfolgreich ist Ölz ebenso in den Exportmärkten Italien, Frankreich und der Schweiz. Überdurchschnittlich sei das Wachstum außerdem in den neuen Märkten Slowakei und Tschechien, freut sich der Dornbirner Meisterbäcker.

Wir wollen die Verfügbarkeit der Ölz-Produkte weiter erhöhen.

Daniela Kapelari-Langebner

Ölz in Zahlen

» Umsatz 2013: 200,3 Mill. Euro

» Mitarbeiter: 880

» Exportanteil: 43,1 Prozent

» Exportmärkte: Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien, Slowakei

» 100 Artikel, 30 saisonale Produkte

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