Messepark Dornbirn erfindet sich neu

27.10.2014 • 21:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Haupteingang wird an die Messepark-Kreuzung vorgezogen. Mit eigenem Messepark-Bus-Terminal entsteht eine direkte Verbindung zur Stadt. Im Inneren entstehen Malls und Plätze für Events.  Animationen: ATP
Der Haupteingang wird an die Messepark-Kreuzung vorgezogen. Mit eigenem Messepark-Bus-Terminal entsteht eine direkte Verbindung zur Stadt. Im Inneren entstehen Malls und Plätze für Events. Animationen: ATP

Neues Eingangstor nach Dornbirn: 35 Mill. Euro Investition, 300 neue Arbeitsplätze.

Dornbirn. (VN-sca) Die Spannung war hoch, es schien so, als ob diesmal das attraktivste Angebot nicht in einem der Shops zu finden ist, sondern in den Verwaltungsräumen des größten Shoppingcenters Vorarlbergs und dem erfolgreichsten Österreichs. Und so war es denn auch. Die Geschäftsführung des Messeparks präsentierte zusammen mit Univ.-Prof. Christoph M. Achammer vom auf internationale Großprojekte spezialisierten Planungsbüro ATP architekten ingenieure, Innsbruck, Nachbarn und Mitgliedern der Innenstadtkaufleute „inside Dornbirn“ die Pläne für den neuen Messepark.

Nach 27 Jahren erfindet sich der Messepark neu und erhält ein komplett neues Erscheinungsbild. Das Einkaufszentrum wird innen und außen umgebaut und soll nach Kriterien der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit modernisiert werden. Investiert werden ca. 35 Mill. Euro. Im künftigen Messepark werden bis zu 300 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, ebenso ein Bus-Terminal und neue Dienste wie ein Betriebskindergarten. Das Projekt wird jetzt bei der Stadt eingereicht, Baubeginn soll, so Architekt Achammer, im vierten Quartal 2015 sein. 24 Monate später sei dann Eröffnung, zeigt er sich optimistisch. „Wenn Unternehmen erfolgreich bleiben wollen, müssen sie sich immer wieder neu erfinden. Wer sich auf seinen Erfolgen ausruht, wird bald nicht mehr überlebensfähig sein“, erklärt Guntram Drexel von der Gesellschafterfamilie Drexel den Grund für den Umbau. „So wie der Messepark vor 27 Jahren der Zeit voraus war, soll das neue Projekt auch wieder eine zukunftsweisende Dynamik enthalten.“ Das auf Großprojekte spezialisierte Planungsbüro ATP architekten ingenieure, Innsbruck hat eine Lösung entwickelt, die hohe Ansprüche an die Architektur mit Nachhaltigkeit verbindet. ATP-Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Christoph M. Ach­ammer sieht den künftigen Messepark als wesentliches städtebauliches Element und als Eingangstor zu Dornbirn: Die Zahl der Parkplätze bleibt mit rund 1400 unverändert, die umliegenden Freiparkplätze werden ins Gebäude integriert. Mit 900 Mitarbeitern ist der Messepark bereits heute einer der größten Arbeitsplätze in Dornbirn. Nach dem Umbau werden es zirka 1200 sein.

Wer sich ausruht, wird bald nicht mehr überlebensfähig sein.

Guntram Drexel
Im Inneren des Messparks entstehen Malls und Plätze für Events.  
Im Inneren des Messparks entstehen Malls und Plätze für Events.  

Messepark neu

» Eröffnung: 19. März 1987
» Geschäfte: 65 Shops und Gastronomiebetriebe

» Unternehmen/Brands: 21 regionale Shop-Partner, 44 nationale und internationale Marken

» Mitarbeiter: ca. 900
» Besucher: durchschnittlich 17.000 Besucher/Tag

» Umsatz 2013: 180,9 Mill. Euro
» Flächen: heute ca. 41.000 m², neu ca. 41.000 m²

» Verpachtbare Fläche: heute ca. 25.500 m², neu ca. 33.000 m²

» Handelsfläche: heute ca. 17.000 m², neu ca. 21.700 m²

» Garagenplätze: heute ca. 1400, neu ca. 1400