Geschenke sollen heuer etwas kleiner ausfallen

Markt / 11.11.2014 • 19:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Weihnachtsgeschäft bekommt langsam Schwung. Und soll mühsamer werden.

Schwarzach. Lebkuchen und Schoko-Nikoläuse liegen schon seit September in den Regalen. Die wichtigste Zeit des Jahres für den Einzelhandel beginnt aber erst jetzt. Erste Prognosen sagen in diesem Jahr allerdings eine gewisse Kauf-Unlust voraus.
Die Wirtschaftsberatung Deloitte fand in ihrer jährlichen Christmas Survey heraus, dass die Konsumenten heuer im Schnitt 266 Euro für Geschenke ausgeben wollen – zwei Prozent weniger als im Vorjahr. In einer Umfrage von Ernst & Young liegt der Schnitt bei 219 Euro, gut 20 Prozent niedriger als 2013. Aber können Verbraucher auf den Euro genau vorhersagen, wie viel Geld sie für Geschenke ausgeben werden?

„In der Tendenz lagen die Umfragen in den vergangenen Jahren immer richtig“, sagt Ernst-&-Young-Handelsexperte Harms. „Die Ausgabeplanungen sind natürlich nicht bindend“, räumt ein Sprecher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein. Auch die GfK befragt die Menschen, wie viel Geld sie in Weihnachtsgeschenke stecken wollen. Die Ergebnisse der GfK Untersuchung liegen Ende November, also vor den vier Einkaufssamstagen vor.