Vorarlberg mit viel Potenzial

Markt / 13.11.2014 • 19:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mrs. Sporty-Expansionsmanagerin Carina Dworak. Foto: VN

Mrs. Sporty-Expansionsmanagerin Carina Dworak. Foto: VN

Frauensportclubkette Mrs. Sporty möchte nach Dornbirn noch sechs weitere Standorte in Vorarlberg.

Schwarzach. (VN-reh) 550 Fitnessclubs, 450 Franchise-Partner, 200.000 Mitglieder: Die Frauensportclubkette Mrs. Sporty hat sei der Gründung einen erfolgreichen Weg hinter sich gebracht. 100 der Clubs finden sich in Österreich, aber erst einer in Dornbirn. Das Potenzial in Vorarlberg sei im Gegensatz zu anderen Bundesländern noch enorm, erklärt Expansionsmanagerin Carina Dworak im VN-Gespräch. Hier gebe es die meisten Möglichkeiten. Das Bundesland sei deshalb so ideal, weil die Städte die richtige Größe haben und nahe beisammen seien. „Dornbirn läuft mit 600 Mitgliedern fantastisch. Durchschnittlich hat ein Club zwischen 380 und 400 Mitglieder. Jetzt wären noch Bregenz, Lustenau, Hohenems, Rankweil, Feldkirch und Bludenz perfekt“, betont Dworak.

Dafür sucht sie derzeit Franchise-Partner, die einen oder mehrere Clubs eröffnen wollen. Und das müsse nicht unbedingt jemand aus der Branche sein. 70 Prozent seien schließlich Quereinsteiger. Auch Männer, die allerdings – wie der Name schon vermuten lässt – zwar als Betreiber nicht aber als Mitglieder „erwünscht“ sind.

Dworak betrat übrigens nach einem Bandscheibenvorfall den ersten Mrs.-Sporty-Club in Wien und war beim Besuch so „geflasht“, dass sie sich bereits am selben Nachmittag für einen eigenen Club bewarb. Diesen betreibt sie heute noch, ist aber zudem zuständig für die Expansion von Mrs. Sporty. Das Erfolgsrezept der Fitnessclubkette seien das 33-Minuten-Training im Zirkelsystem und die persönliche Betreuung. Zudem gebe es bei Mrs. Sporty eine Weltneuheit. Ein funktionelles Trainingssystem, bei dem automatisch das persönliche Trainingsprogramm per Video gezeigt wird. Auch würden Frauen im Sportbereich gerne unter sich sein – ganz ohne Wettbewerbsdruck. Aufgrund der Zufriedenheit liege die Kündigungsrate bei lediglich unter drei Prozent.

Bestes Franchise-System

Das Franchise-System an sich habe teilweise zwar noch Aufklärungsbedarf, sagt Dworak. Aber letztlich sei es eine „Selbstständigkeit im geschützten Rahmen“. Schließlich werde jeder Partner auch nach Eröffnung bestmöglich unterstützt. Deshalb liege die Aufgabequote bei Neugründern in den ersten drei Jahren auch nur bei maximal zehn Prozent. Eine Prämierung gibt dem Konzept dabei besonders recht: Mrs. Sporty wurde zum dritten Mal als bestes Franchise-System Deutschlands ausgezeichnet.