Stationäre Geschäfte dominieren bei Mode

Markt / 18.11.2014 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Stationärer Handel dominiert, Online als Herausforderung.

Wien. (VN-sca) Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, und bei Mode und Freizeitartikeln geht der Trend zum Onlinehandel. Trotzdem werden auch in Zukunft die stationären Geschäfte dominieren, wie die aktuelle Studie „Onlinehandel mit Mode und Freizeitartikeln“ zeigt. „Die Bedeutung des Onlinehandels für die Zukunft wird über-, die Bedeutung der Geschäfte oft unterschätzt“, sagt Jutta Pemsel, Obfrau des Bundesgremiums des Handels mit Mode und Freizeitartikeln. Im Online-modehandel dominieren internationale Ketten. Hier können laut Studie österreichische Händler nur schwer mithalten. Zwar erzielen vereinzelt Plattformen mehr Umsätze im Onlinegeschäft, allerdings sind auch diese im Vergleich zu den Umsätzen, die im stationären Handel erzielt werden, überschaubar. Wer sozial und ökologisch bewusst einkaufen will, soll bedenken, dass bei ausländischen Internethändlern Wertschöpfung und Steuergelder ins Ausland abfließen. Und wenn der Standort des Händlers im Ausland liegt und Retourware über große Distanzen verschickt werden muss, ist das auch ökologisch problematisch“, gibt Pemsel zu bedenken.