Immobilien in guten Händen

Markt / 01.05.2015 • 20:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Beate Bechter, Rainer Hagen, Sparkasse Lustenau.
Beate Bechter, Rainer Hagen, Sparkasse Lustenau.

Immobilienprofi Andreas Karg und sein Team betreuen 400 Wohn- und Gewerbeanlagen in Vorarlberg.

Bregenz (ha) Viele Mythen ranken sich ums Immobiliengeschäft. Um sich ein Bild über die Arbeit der Unternehmen, die sich mit Häusern, Wohnungen oder Verwaltungen beschäftigen, zu machen, sollte man wissen, was in der Branche tatsächlich abläuft, sagt Mag. Andreas Karg, Geschäftsführer der vplus GmbH. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmer sein heute“ im voll besetzten Saal der Sparkasse Bregenz legte er Fakten auf den Tisch.

Wer in der Branche erfolgreich sein will, muss sich zuerst einmal das Vertrauen der Kundschaft erwerben, weiß der 39-jährige Immobilienprofi, der sein Handwerk von Grund auf erlernt hat. Denn es geht um viel Geld. Und das will gut verwaltet werden.

Ein starkes Team

Immerhin betreut vplus in Vorarlberg nicht weniger als 400 Wohn- und Gewerbeanlagen. Dazu zählt die Vermarktung ebenso wie die Hausverwaltung, die vom 37-köpfigen Team viel Engagement, Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Immer neue gesetzliche Vorschriften erleichtern die Arbeit der Verwaltungsprofis nicht.

„Und immer wieder geht es auch um Zwischenmenschliches, etwa wenn die Mitarbeiter als Mediatoren und Vermittler bei Unstimmigkeiten zwischen Mitbewohnern tätig werden müssen“, kennt Karg auch jene Facetten des Geschäftes, über die man kaum redet, aber wichtig für ein gutes Klima im Haus sind. Menschen, die sich eine Wohnung kaufen wollen, sind gut beraten, sich vor der Vertragsunterzeichnung gut zu informieren und sich vom Profi beraten zu lassen. Denn das Angebot ist groß, die Preise sind recht unterschiedlich. Auf der sicheren Seite sind die Kunden dann, wenn sie an einen Vermittler geraten, der Wert auf zufriedene Käuferinnen und Käufer legt.

Steigende Nachfrage

Die wachsende Bevölkerung in Vorarlberg wirkt sich auch auf den Wohnbau aus. Die Nachfrage nach Wohnungseigentum steigt, ebenso suchen immer mehr Leute eine Mietwohnung. „Vorarlberg als klassisches Land des Wohnungseigentums wird zunehmend zum Land der Mieter“, stellt Karg fest. Neben den gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften sind es die privaten Investoren, die Wohnungen kaufen und diese vermieten, auch um sich im Rentenalter ein Zusatzeinkommen zu verschaffen. Der vplus-Chef weiß aber auch, dass die erhofften Renditen nur dann erzielt werden, wenn sich Anleger vor dem Kauf überlegen, ob die Wohnung für Mieter überhaupt leistbar ist. Denn es gibt eine klare Obergrenze, rechnet der Profi vor: „Die Miete sollte nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens betragen.“ Das müssen Vermieter und Mieter wissen, damit es nicht zum bösen Erwachen kommt.

Vorstand Mag. Gerhard Lutz, Referent Mag. Andreas Karg, Prof. Dr. Markus Ilg (FHV), Mag. Martin Jäger, Sparkasse (v. l.).
Vorstand Mag. Gerhard Lutz, Referent Mag. Andreas Karg, Prof. Dr. Markus Ilg (FHV), Mag. Martin Jäger, Sparkasse (v. l.).
Gastgeber Gerhard Lutz von der Sparkasse Bregenz konnte ein volles Haus begrüßen. Fotos: vn/Hartinger
Gastgeber Gerhard Lutz von der Sparkasse Bregenz konnte ein volles Haus begrüßen. Fotos: vn/Hartinger
Sabine Karg und Simon Bleil.
Sabine Karg und Simon Bleil.
Paul Bröll und Christian Hohenberger (rechts).
Paul Bröll und Christian Hohenberger (rechts).
Silvia König-Fink
Silvia König-Fink
Oliver Prantl und Birgitt Frühstück.
Oliver Prantl und Birgitt Frühstück.
Martin Fussenegger, Simon Bachstein.
Martin Fussenegger, Simon Bachstein.
Dr. Rupert und Dr. Susanne Manhart, Roland Frühstück (rechts).
Dr. Rupert und Dr. Susanne Manhart, Roland Frühstück (rechts).
In der Produktion (und in allen anderen Lebensbereichen) wird es zu großen Umbrüchen kommen.
In der Produktion (und in allen anderen Lebensbereichen) wird es zu großen Umbrüchen kommen.
Martin Meusburger
Martin Meusburger