ZF Friedrichshafen will in Deutschland sparen

Markt / 07.08.2015 • 21:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Friedrichshafen. (VN) Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will an vier Standorten in Deutschland sparen. „Auf unserem Kostenniveau haben wir in den vergangenen Jahren keine neuen Aufträge mehr gewonnen“, sagte Vorstandschef Stefan Sommer der Stuttgarter Zeitung. Gespräche mit Arbeitnehmervertretern liefen. Betroffen von der Sparrunde ist die Produktion von Stoßdämpfern in Schweinfurt, Eitorf an der Sieg und Ahrweiler. Ziel sei, dort technisch aufwendigere elektronische Stoßdämpfer zu fertigen. „Doch dafür erwarten wir einen Beitrag der Belegschaft zur Kostensenkung.“ Am Stammsitz Friedrichshafen habe man wegen der bis 2018 größtenteils auslaufenden Aufträge des Lkw-Bauers MAN die Produktion von Pkw-Komponenten aufgenommen. Aber das reiche nicht. ZF will mithilfe des übernommenen US-Konzerns TRW, der Kamera- und Radarsysteme produziert, seine Marktposition als Ausrüster von elektrisch und in Zukunft womöglich autonom fahrenden Autos verstärken.