Effiziente Energie für Haus und Auto

Markt / 27.09.2015 • 19:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Seit gestern bietet die Mobilitätszentrale auf dem VKW-Gelände Testfahrten und Informationen für E-Mobil-Interessenten.   Foto: Vkw
Seit gestern bietet die Mobilitätszentrale auf dem VKW-Gelände Testfahrten und Informationen für E-Mobil-Interessenten.  Foto: Vkw

50 Prozent mehr Besucher beim Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag.

Bregenz. (VN) Knapp 2000 Besucher informierten sich beim 13. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag und bei der Eröffnung der Vlotte-Mobilitätszentrale am Samstag in Bregenz, mindestens um die Hälfte mehr als in den vorangegangenen Jahren. Der starke Andrang spiegelt die steigende Beliebtheit von Wärmepumpen: Die Zahl der geförderten Wärmepumpen stieg 2014 erneut um sieben Prozent. Die Eröffnung der VKW-Mobilitätszentrale im ehemaligen Glatzgebäude auf dem Firmengelände in Bregenz machte die Veranstaltung zusätzlich attraktiv.

Das Energieunternehmen reagiert mit der neuen Mobilitätszentrale auf das starke Interesse aus der Bevölkerung. Monatlich gibt es etwa 50 bis 60 Anfragen zur E-Mobilität. Neben vielen Informationen kann man E-Mobilität aber auch ganz konkret erleben. In der Mobilitätszentrale können nämlich Elektroautos für ausgedehnte Testfahrten ausgeliehen werden.

Positiv überrascht waren die Veranstalter vom starken Andrang bei der 13. Auflage des Solar- und Wärmepumpentages. Sie schätzten die Besucherzahl am Samstag auf knapp 2000, das sind deutlich mehr als in den Vorjahren, als jeweils rund 1200 Interessierte gekommen waren. „Hier ist spürbar, mit welchem Engagement die Vorarlberger mit den Anbietern die Wahl des richtigen Heizsystems diskutieren“, freut sich Umweltlandesrat Erich Schwärzler (62).

Die Wärmepumpe hat in den vergangenen Jahren in Vorarlberg einen gewaltigen Boom erlebt. Beim ersten Wärmepumpentag vor 13 Jahren lag ihr Marktanteil bei sieben Prozent. Inzwischen sind mehr als 80 Prozent aller neu gebauten Einfamilienhäuser mit Wärmepumpen ausgestattet. Allein im Vorjahr stieg die Zahl der von illwerke vkw geförderten Wärmepumpen um sieben Prozent auf 450.

Vorarlberg als Modellregion

„Vorarlberg ist heute sicher die Region mit dem höchsten Anteil an Wärmepumpen“, ist der Vorstand von illwerke vkw, Helmut Mennel (55), überzeugt. Der Boom im Land sei vor allem auf die langjährigen konsequenten Aktivitäten zurückzuführen, betont Mennel. Auch die steigende Effizienz und Qualität der Wärmepumpen seien Erfolgsfaktoren.