Nicht-Erreichbarkeit ist der neue Luxus

02.10.2015 • 09:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch junge Menschen sind – entgegen der landläufigen Meinung – nicht immer in sozialen Medien aktiv.
Auch junge Menschen sind – entgegen der landläufigen Meinung – nicht immer in sozialen Medien aktiv.

SOCIALMEDIA. Die Teilnahme an sozialen Netzwerken ist längst nicht so hoch, wie Account-Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen. 27 Prozent der jungen Erwachsenen der Generation X, die bis in die frühen 1980er-Jahre geboren wurden, nutzen laut einer aktuellen Studie Facebook höchstens einmal pro Woche.

Im Gegensatz zur landläufigen Annahme ist auch eine beachtliche Zahl an jungen Erwachsenen zwischen 20 und 25 Jahren bereits aus Social-Media-Kanälen ausgestiegen oder hat sich erst gar nicht registriert. Von den Befragten hatten elf Prozent keinen Facebook-Account. „Berufliche und private Permanent-Verfügbarkeit sind eine erstaunliche Allianz eingegangen. Nicht-Erreichbarkeit, zum Beispiel mit einer Robinson-Funktion, ist der neue Luxus“, erklärt Markenexperte Thomas Otte. Insgesamt ist Facebook unter Erwachsenen das beliebteste Netzwerk, gefolgt von Seiten wie Snapchat, Pinterest und Twitter. Insgesamt hat Facebook als weltweit führende Plattform dreimal so viele Nutzer wie Snapchat.