Hilti & Jehle mit stabiler Entwicklung

22.10.2015 • 20:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hilti & Jehle Construction Ltd. in Hongkong hat den ersten Großauftrag im Bereich Spezialtiefbau abgeschlossen.  Foto: H&J
Hilti & Jehle Construction Ltd. in Hongkong hat den ersten Großauftrag im Bereich Spezialtiefbau abgeschlossen.  Foto: H&J

Feldkircher Bauunter­nehmen mit guter Auftragslage. Schwierigkeiten im Spezial-tiefbau. 

Feldkirch. Die Hilti & Jehle-Gruppe hat im per 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014/15 eine Konzernbetriebsleistung (Umsatz und Aufträge in Ausführung) von 85,2 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Geschäftsführer Ale­xander Stroppa und Reinhard Moser.

Auf der Ertragsseite erzielte die Firmengruppe gemäß Jahresabschluss ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund 670.000 Euro. Dabei sei zu berücksichtigen, dass hier auch rein buchmäßige Verluste aus dem Schweizer-Franken-Kurs enthalten seien. Da Hilti & Jehle durch die Schweizer Tochterfirma Köppel-Vogel AG in Widnau regelmäßige Einnahmen in Franken habe, bleiben diese Verluste buchmäßig. Dazu komme, dass beim offiziellen EGT die Erträge aus den bereits in Ausführung befindlichen Leistungen in dieser Aufstellung fehlen. „Rein operativ kamen wir im Vorjahr deshalb auf ein EGT von deutlich über zwei Millionen Euro“, so Moser und Stroppa. Die Eigenkapitalquote in der Gruppe liegt bei mehr als 34 Prozent.

Mit dieser Entwicklung 2014/15 zeigten sich die Geschäftsführer zufrieden. Gerade in den Geschäftsbereichen Hoch-, Tief- und Straßenbau habe man eine relativ stabile Entwicklung auf den wichtigen Märkten Tirol und Vorarlberg gehabt. Wenig zufrieden zeigten sie sich über den Spezialtiefbau. „Da hat die Auslastung nicht gepasst, sie war weit unter dem jahrelangen Durchschnitt. Hier fehlten einfach entsprechende Projekte“, so Stroppa. Die Hilti & Jehle Construction Ltd. in Hongkong habe ihren ersten Großauftrag im Bereich Spezialtiefbau erfolgreich abgeschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwarte man  eine „sehr gute Entwicklung“. Das könne man nach dem ersten Halbjahr bereits sagen, da der Umsatz um etwa acht Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liege. „Gegenwärtig laufen alle Bereiche, wir haben bis Jahresende Vollbeschäftigung und sind bis zum Frühjahr 2016 zu 80 Prozent ausgelastet.“