Mutige Bauherren, gute Architektur

23.10.2015 • 20:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei Omicron „wurde ganz klar auf die Kraft der integrativen Planung des Teams vertraut“. Foto: VN/Hofmeister
Bei Omicron „wurde ganz klar auf die Kraft der integrativen Planung des Teams vertraut“. Foto: VN/Hofmeister

Am Freitagabend wurden in Andelsbuch die angesehenen ZV-Bauherrenpreise verliehen.

Andelsbuch. (VN-sca) Eine wahrhaft passende Location hat sich die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs für die Verleihung der heurigen Bauherrenpreise ausgesucht: Den vom Schweizer Architektur-Star Peter Zumthor gebauten Werkraum Bregenzerwald in Andelsbuch. Die Zentralvereinigung will damit weniger ihre Mitglieder als vielmehr Persönlichkeiten oder Personenkreise auszeichnen, die sich als Bauherren, Auftraggeber oder Mentoren für die Baukultur in Österreich verdient gemacht haben. 

Demzufolge wurden gestern Abend in Andelsbuch nicht die Architekten MarteMarte, Dietrich-Untertrifaller Architekten und auch nicht Bechter Zaffignani Architekten aus Bregenz mit einem Preis für die Schaufelschluchtbrücke in Dornbirn, den Omicron Campus in Klaus und die TIWAG KWB Leitstelle mit Besucherzentrum in Silz ausgezeichnet, sondern das Amt der Stadt Dornbirn, das Unternehmen Omicron und der Energiekon­zern Tiroler Wasserkraft (TIWAG) für ihre Bauherrschaft.

Ausgesucht wurden die Nominierungen von Jurys in den einzelnen österreichischen Bundesländern. Sie haben sich aus insgesamt 74 Einreichungen für 24 Projekte aus allen Bundesländern entschieden. Daraus ermittelt die Hauptjury, bestehend aus Walter Angonese (Caldaro, Südtirol), Hemma Fasch (Wien) und Otto Kapfinger (Wien), die Preisträger des ZV-Bauherrenpreises 2015.

„Verantwortung für kultivierte Projekte“ im Rappenloch. Foto: MM
„Verantwortung für kultivierte Projekte“ im Rappenloch. Foto: MM