Bereits in jungen Jahren der Kunst verschrieben

Markt / 19.11.2015 • 20:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Maximilian Hutz machte sich mit 19 Jahren als Kunsthändler selbstständig.  Foto: VN/Hartinger
Maximilian Hutz machte sich mit 19 Jahren als Kunsthändler selbstständig. Foto: VN/Hartinger

Maximilian Hutz ist wohl Österreichs jüngster Kunsthändler.

Lustenau. (cro) Männlich, verwegen, jung sucht … – hinter den an einen amerikanischen Erfolgsthriller erinnernden Attributen steht Maximilian Hutz, der sich seit fünf Jahren in der internationalen Kunstszene behauptet. Eigentlich nicht außergewöhnlich, sieht man davon ab, dass der Lustenauer gerade mal 19 Jahre alt war, das Maturazeugnis der Handelsakademie in der Tasche hatte und wie alle anderen nur eines wollte: Nach so einer langen Schulzeit endlich den eigenen Traum leben. Doch während sich andere Gleichaltrige ein Flugticket um die Welt kaufen, ein Soziales Jahr absolvieren oder einfach das Leben genießen, führt der erste Weg des Noch-Teenagers in die Wirtschaftskammer. Denn seit er als fünfjähriger Dreikäsehoch mit seiner Mutter erstmals eine Kunstausstellung besuchte, hat er nur ein Ziel vor Augen: Kunsthändler und Galerist zu werden. Heute bezeichnet der 24-Jährige diesen Schritt selbst als sehr mutig.

Doch sein fester Wille und seine Zielstrebigkeit waren die besten Grundlagen, um sich auf dem Kunstmarkt zu positionieren. Dabei beschränkt sich Hutz nicht nur auf das Suchen und Finden von Gemälden, Fotografien oder Skulpturen im Auftrag von Sammlern, sondern er steht ihnen auch bei allen Fragen zur Seite, die im Umgang mit Kunstwerken entstehen können, wie zum Beispiel für Echtheitsprüfungen, Restaurierungen u.v.m.

„Zu Hause“ ist Hutz in der klassischen Moderne, Kunst nach 1945 und zeitgenössischer Kunst. Er arbeitet eng mit dem Vorarlberger Künstler Gottfried Bechtold zusammen. Aber auch Tone Fink, Erich Smodics, Ottmar Hörl, Hermann Nitsch, Joseph Beuys, Antony Gormley und viele andere mehr stechen auf seiner Website ins Auge. Im Ländle gibt es im Lustenauer Zentralgebäude der Raiffeisenbank im Rheintal einen Schauraum, sowie ab Frühling 2016 auch In der Wirke in Hard.

EPU ist eine redaktionell unabhängige Serie der Vorarlberger Nachrichten mit Unterstützung von Landesregierung und WKV