Herausforderung – Die Chancen Vorarlbergs im weltweiten Kontext

19.07.2016 • 18:08 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Immer im Fokus: Das Vorarlberger Wirtschaftsforum schaut seit seiner Gründung nach vorne – heuer in die digitale Zukunft. Foto: VN/Steurer
Immer im Fokus: Das Vorarlberger Wirtschaftsforum schaut seit seiner Gründung nach vorne – heuer in die digitale Zukunft. Foto: VN/Steurer

Wirtschaftsforum 2016 beschäftigt sich mit den Möglichkeiten des Standorts im globalen Wettbewerb.

Schwarzach. Bereits zum 33. Mal findet heuer das Vorarlberger Wirtschaftsforum statt. In über drei Jahrzehnten ist die Veranstaltung, die seit vielen Jahren im Festspielhaus Bregenz stattfindet, zum wichtigsten Treffpunkt für die Vorarlberger Wirtschaft geworden. „Der Strukturwandel als Herausforderung für Unternehmen und Manager“ war das Thema des ersten Forums. Seit dem Start im Palast Hohenems 1984 wird die Veranstaltung von den Vorarlberger Nachrichten mit den Partnern Wirtschaftskammer Vorarlberg und Industriellenvereinigung durchgeführt. Heuer setzt sich das Wirtschaftsforum und seine prominenten Referenten wieder mit einer Herausforderung auseinander: Mit dem Standort Vorarlberg und unter dem Motto „Global. Lokal. Digital“ im Kontext mit der Welt. In den vielen Jahren waren zahlreiche meinungsbildendePersönlichkeiten zu Gast, die mit ihren Ideen, mit ihrer Erfahrung und ihren Visionen die Wirtschaft international und in unserem Land geprägt haben. Das Vorarlberger Wirtschaftsforum hat die Unternehmen auf ihrem erfolgreichen Weg in den vergangenen 32 Jahren begleitet und ist regelmäßig der Treffpunkt zum Gedankenaustausch der Entscheidungsträger – von Unternehmern über Banker und Versicherer und natürlich bis zu den Arbeitnehmervertretern.

Das Programm ist konsequent. Der Wandel war Thema des ersten Wirtschaftsforums, die Zukunft und die entscheidenden Weichenstellungen blieben den Teilnehmern über die Jahre erhalten. Auch heuer ist das Thema „Global. Lokal. Digital“ der Zukunft unserer Wirtschaft gewidmet. Nach dem Strukturwandel in den 80er Jahren, der von Vorarlbergs Wirtschaft mit großem Erfolg bewältigt wurde, war es in der ersten Hälfte der 90er-Jahre der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union. Die Referentinnen und Referenten zählten all die Jahre zur ersten Garde der wirtschaftlichen und politischen Vordenker, angefangen vom Vater der Ostöffnung, Hans-Dietrich Genscher, über den Wissenschafter Ernst Ulrich von Weizsäcker bis zu Sportlegenden. In dieser Tradition sind auch die Referenten des heurigen Forums zu sehen – von Start-up-Investorin Marie-Helene Ametsreiter bis zu Manager Siegfried Wolf, der als besonderer Kenner das sensible Verhältnis Europas zu Russland analyisieren wird. Das Wirtschaftsforum brachte und bringt Vordenker nach Vorarlberg. 

Florian Gschwandtner ist Österreichs Superstar in der digitalen Wirtschaft. 2009 gründete er die Firma Runtastic und veröffentlichte die erste App. Runtastic gehört bei Joggern zu den Top-Apps weltweit. 2015 übernahm Adidas sein Start-up um 220 Millionen Euro. Gschwandtner sorgt als CEO für die Weiterentwicklung des Unternehmens und des Angebots. Florian Gschwandtner, Gründer und CEO Runtastic

Florian Gschwandtner ist Österreichs Superstar in der digitalen Wirtschaft. 2009 gründete er die Firma Runtastic und veröffentlichte die erste App. Runtastic gehört bei Joggern zu den Top-Apps weltweit. 2015 übernahm Adidas sein Start-up um 220 Millionen Euro. Gschwandtner sorgt als CEO für die Weiterentwicklung des Unternehmens und des Angebots. Florian Gschwandtner, Gründer und CEO Runtastic

Der Stuttgarter Günther Oettinger sitzt als EU-Kommissar für die Digitale Wirtschaft an entscheidender Stelle für die Zukunft Europas. Und er forciert die Digitalisierung in der EU mit zahlreichen Initiativen und Förderprogrammen. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident ist seit dem Jahr 2010 Mitglied der EU-Kommission. Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Der Stuttgarter Günther Oettinger sitzt als EU-Kommissar für die Digitale Wirtschaft an entscheidender Stelle für die Zukunft Europas. Und er forciert die Digitalisierung in der EU mit zahlreichen Initiativen und Förderprogrammen. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident ist seit dem Jahr 2010 Mitglied der EU-Kommission. Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Der Steirer Siegfried Wolf ist einer der bekanntesten Manager Österreichs. Nach dem Aufbau des kanadischen Magna-Konzerns in Europa übernahm er die Aufsicht in Oleg Deripaskas „Russian Machines“, ist ebenfalls Aufsichtsratschef der Sperbank Europe. Der österreichische Manager gilt als einer der besten Kenner der russischen Wirtschaft. Siegfried Wolf, Aufsichtsratsvorsitzender „Russian Machines“ u. a. Unternehmen

Der Steirer Siegfried Wolf ist einer der bekanntesten Manager Österreichs. Nach dem Aufbau des kanadischen Magna-Konzerns in Europa übernahm er die Aufsicht in Oleg Deripaskas „Russian Machines“, ist ebenfalls Aufsichtsratschef der Sperbank Europe. Der österreichische Manager gilt als einer der besten Kenner der russischen Wirtschaft. Siegfried Wolf, Aufsichtsratsvorsitzender „Russian Machines“ u. a. Unternehmen

Markus Rodlauer ist stellvertretender Direktor der Abteilung Asien und Pazifik des Internationalen Währungsfonds und war Leiter des Teams, das 2012 die Artikel-IV-Konsultation für die Volksrepublik China vorbereitet hat. Der weltgewandte Österreicher, der an der Universität Innsbruck studierte, gilt weltweit als einer der profundesten Kenner der chinesischen Wirtschaft.Markus Rodlauer, IWF, stv. Direktor Asien und Pazifik

Markus Rodlauer ist stellvertretender Direktor der Abteilung Asien und Pazifik des Internationalen Währungsfonds und war Leiter des Teams, das 2012 die Artikel-IV-Konsultation für die Volksrepublik China vorbereitet hat. Der weltgewandte Österreicher, der an der Universität Innsbruck studierte, gilt weltweit als einer der profundesten Kenner der chinesischen Wirtschaft.

Markus Rodlauer, IWF, stv. Direktor Asien und Pazifik

Thomas Giuliani leitet das Produktmanagement für die 5er-, 6er- und 7er-Serien bei der BMW Group. Nach ersten Funktionen im Vertrieb und im Marketing von BMW Motorsport wechselte er als Leiter der Kommunikation zu Audi. Seit 2004 ist Giuliani wieder bei BMW, zunächst als Leiter der Kommunikation, seit 2005 ist er im Produktmanagement.Thomas Giuliani, Director Productmanagement BMW Group

Thomas Giuliani leitet das Produktmanagement für die 5er-, 6er- und 7er-Serien bei der BMW Group. Nach ersten Funktionen im Vertrieb und im Marketing von BMW Motorsport wechselte er als Leiter der Kommunikation zu Audi. Seit 2004 ist Giuliani wieder bei BMW, zunächst als Leiter der Kommunikation, seit 2005 ist er im Produktmanagement.

Thomas Giuliani, Director Productmanagement BMW Group

33. Vorarlberger Wirtschaftsforum

Global. Lokal. Digital. Vorarlbergs Chancen im weltweiten Kontext

» Donnerstag, 10. 11. 2016, Festspielhaus Bregenz

» Preis: 290 Euro (zzgl. 20% MwSt.)

» Firmenbonus: Bei einer gemeinsamen Anmeldung ab fünf Personen pro Unternehmen 250 Euro (zzgl. 20% MwSt.) pro Person.*

» Frühbucherbonus: Bei Bezahlung bis spätestens 30. 8. 2016 250 Euro (zzgl. 20% MwSt.).*

» Anmeldung: www.wirtschaftsforum.vol.at

» Information: Convention Partner Vorarlberg, Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH, Telefon +43 (5574)43443-23 / Fax +43 (5574)43443-4

*Es kann nur ein Rabatt in Anspruch genommen werden