Sechs Fragen zur Ansiedlung von Ölz

Markt / 06.12.2016 • 18:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In Weiler hat sich eine Bürgerinitiative formiert, die vom Bürgermeister Antworten einfordert. 

Weiler. (VN-sca) „Welche Überlegungen und Argumente der Gemeinde rechtfertigen, dass mit der Umwidmung von 45.000m2 Landesgrünzone für einen EINZIGEN Industriebau die letzte Erweiterungsmöglichkeit der Gemeinde Weiler in Bezug auf Wohnraum“ (sinngemäße Aussage Bürgermeister Summer in der letzten Gemeindevertretersitzung am 28.11.2016) zum Opfer fällt, da diese Erweiterungsmöglichkeit als Kompensationsfläche für die Landesgrünzone eingebracht werden soll?“ will die Bürgerinitiative „Lebensraum Weiler“ von Bürgermeister Werner Summer wissen.

Widerstand gegen Ansiedlung

Am Montagabend haben die Initianten einen Katalog mit sechs Fragen eingereicht und Bürgermeister Dietmar Summer zu verstehen gegeben, dass sich nicht nur in der Nachbargemeinde Klaus Widerstand gegen die Ansiedlung des Bäckereibetriebes regt, sondern auch in der Gemeinde selbst. „Wir sind mit dem bisherigen Informationsverhalten der Gemeinde gegenüber uns Bürgern sehr unzufrieden. Wir sehen uns absolut unzureichend und verspätet über dieses Megaprojekt informiert“, heißt es in dem Papier. Erschwerend für die geforderte Transparenz wirke sich jetzt aus, dass es in Weiler keine Opposition gibt. Alle Gemeindevertreter gehören nämlich der Liste „Mitnand für Weiler, Liste Ing. Summer Dietmar“ an.

Klar ist, dass sie die Ansiedlung verhindern wollen, denn „die Gemeinde Weiler ist eine Wohngemeinde“. Summer war, so sagte er gegenüber den VN, erstaunt über die Initiative und es sei ihm ein Anliegen, die Fragen zu beantworten. Auch habe die Gemeinde eine Informationsveranstaltung zusammen mit der Firma Ölz angedacht. Schließlich sei Ölz auch ein Betrieb mit hohen Standards, was die Umwelt und die Energieeffizienz betreffe.

Informationen zur Initiative: www.lebensraum-weiler.com, Protokolle: www.gemeinde-weiler.at