„Gebremster Start“ in den Winter

Markt / 27.01.2017 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tourismus-Direktor Schützinger war von Zahlen nicht überrascht.
Tourismus-Direktor Schützinger war von Zahlen nicht überrascht.

Weniger Gäste blieben im Dezember kürzer in Vorarlbergs Tourismus­orten.

Dornbirn. Die Vorarlberger Tourismusbetriebe haben einen „gebremsten Start“ in den Winter erlebt. Im Dezember 2016 wurden sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungszahlen deutliche Rückgänge gegenüber der Vorsaison verzeichnet. Tourismus-Direktor Christian Schützinger gab sich am Freitag aber dennoch optimistisch, im Lauf der inzwischen voll angelaufenen Saison das Ergebnis wieder aufzupeppen . Die Landesstelle für Statistik wies am Freitag für Dezember 168.300 Gäste (minus 2,7 Prozent) sowie rund 580.700 Nächtigungen (minus 15,6 Prozent) aus. Berücksichtigt man auch den November, so fallen die Rückgänge etwas weniger stark aus: 235.300 Gäste (minus 1,5 Prozent) sowie 736.100 Übernachtungen (minus 12,4 Prozent).

„Wir können viel aufholen“

Touristiker Schützinger zeigte sich vom Ergebnis wenig überrascht. Das deutliche Minus bei den Nächtigungen betreffe alle Stammmärkte, sagte er und führte als Begründung „die ungünstige Feiertagskonstellation“ an. Die Schneesituation habe hingegen kaum eine Rolle gespielt, ist er sicher. Erfreulich sei, dass bei den Gästeankünften das Niveau der Vorjahre annähernd gehalten werden konnte. „Das heißt, unsere Stammgäste sind Vorarlberg als Winterreiseziel treu geblieben, sie haben aber kürzere Aufenthalte gebucht“, erklärt Schützinger. „Wenn sich die Saison aber so positiv weiterentwickelt, wie es momentan der Fall ist, können wir noch viel aufholen.“