„Es tut sich etwas am Standort und das ist gut so“

30.01.2017 • 21:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Digitalisierung ist keine Zukunftsmusik mehr. Foto: AFP
Digitalisierung ist keine Zukunftsmusik mehr. Foto: AFP

IV-Präsident Ohneberg beurteilt Digitalagenda für Vorarlberg positiv.

Lustenau. (VN-reh) Vorarlberg vernetzt sich mit der Welt. Wirtschaftskammer und Land haben am Freitag angekündigt, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und dazu eine digitale Agenda für Vorarlberg zu entwickeln. Lob für diese Initiative kommt von Martin Ohneberg, Präsident der Vorarlberger
Industriellenvereinigung. „Es tut sich was am Standort und das ist gut so. Wir werden das Potenzial digitaler Technologien für Wachstum, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit dann ausschöpfen, wenn den Unternehmen gute Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden.“ Dazu gehöre der von der IV schon mehrmals geforderte Ausbau der modernsten Breitbandinfrastruktur, Bildungsschwerpunkte im Bereich der Digitalisierung, Plattformen zur Vernetzung und vor allem eine positive Grundeinstellung zur Digitalisierung. „Tun müssen es am Ende ohnedies die Unternehmen“, betont Ohneberg.

Mit Leben erfüllen

Mit der präsentierten digitalen Agenda für Vorarlberg und der jüngst von der Bundesregierung vorgestellten „Digital Roadmap Austria“ nehme man sich des Themas der Digitalisierung sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene strategischer als bisher an, was sehr positiv sei. Diese Initiativen auf Landes- und Bundesebene gelte es nun intelligent zu vernetzen. Ohneberg ist jedenfalls davon überzeugt, dass in der Digitalisierung ein wesentliches Erfolgsrezept  liegt. „Jetzt gilt es die digitale Agenda weiter mit Leben zu erfüllen.“ 

Tun müssen es am Ende ohnedies die Unternehmen.

Martin Ohneberg