Strommarkt war auch in Brüssel ein Thema

Markt / 09.02.2017 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
EU-Kommissar Günther Oettinger zeigt im Gespräch mit Landeshauptmann Wallner Verständnis für Vorarlbergs Strommarktpolitik. Foto: VLK
EU-Kommissar Günther Oettinger zeigt im Gespräch mit Landeshauptmann Wallner Verständnis für Vorarlbergs Strommarktpolitik. Foto: VLK

Strompreiszone: Landeshauptmann Wallner interveniert bei der EU.

Brüssel. (VN-sca) Nach dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann hat sich Landeshauptmann Markus Wallner nun auch die Unterstützung durch EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger im Konflikt um die Auflösung der gemeinsamen Strompreiszone Österreichs und Deutschlands gesichert. Oettinger signalisierte Wallner bei seinem Besuch in Brüssel Verständnis. „Es war mir wichtig unsere Position mit Nachdruck bei der Europäischen Kommission zu deponieren“, betont Wallner. Oettinger versicherte, dass heuer in der Sache nicht entschieden werde, und bot Wallner ein weiteres Gespräch im Herbst an. „Oettinger betonte, dass der gemeinsame Binnenmarkt erhalten und keine neuen Grenzen geschaffen werden sollen“, so Wallner im Gespräch mit den VN.

Zwar befindet sich Vorarlberg aufgrund gültiger Verträge in einer rechtlich gut abgesicherten Position. Eine Trennung sei dennoch nicht im Sinne des Landes, legte Wallner gegenüber Oettinger dar. Der kennt die Situation, er war selbst Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

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