Innovation zum Leuchten gebracht

Markt / 22.02.2017 • 22:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Betonkapsel präsentierte das Bechter-Team auf der Light+Building in Frankfurt passend in Silberanzügen.  Foto: Bechter
Die neue Betonkapsel präsentierte das Bechter-Team auf der Light+Building in Frankfurt passend in Silberanzügen. Foto: Bechter

Ereignisreiches Jahr für Georg Bechter Licht mit Auszeichnungen und neuen Produkten.

Langenegg. (VN-reh) Wäre er in einem anderen Jahrhundert geboren, wäre er Erfinder geworden. Lichtdesigner und Architekt Georg Bechter hat sich diesen Wunsch behalten und lebt ihn täglich in seiner Arbeit. Er lässt Grenzen verschwinden, denkt vieles neu und entwickelt so Innovatives. Seine Lichtkonzepte kommen an. Das zeigen die neuen Produkte sowie der Preisregen, der allein im vergangenen Jahr über das Langenegger Unternehmen niederging. „Rückblickend können wir sagen: Wir haben wieder einige große Schritte Richtung Zukunft gemacht.“

Ein Highlight war der Auftritt auf der Light+Building in Frankfurt, der weltweit führenden Messe für Licht und Gebäudetechnik. Dort präsentierte Bechter seine neue Betonkapsel. Der Lichtauslass wird in den Beton mit eingegossen und bleibt daher unsichtbar.

LED-Einstieg geglückt

Zudem stieg das Unternehmen in die LED-Technologie ein. „Dot 28“ ist ein LED-Lichtpunkt, der sich ohne Rahmen in sämtliche Materialien integriert. Neben
Gips nun auch in Beton und Holz. Das macht Bechter zum Innovationsträger in der Branche.

Die nächste Auszeichnung gab es für die Baldachinlösung. Mit dieser Produktserie können Hängeleuchten formschön aufgehängt werden. Neben dem Iconic Award, dem Red Dot Award und dem Staatspreis für Design wurde sie nun auch mit dem German Design Award ausgezeichnet. „Ein ästhetischer Schwachpunkt vieler Hängeleuchten ist die Befestigung an der Decke – ein Problem, das die innovative Produkt­serie sauber löst“, so lautet die Begründung der Jury.

Neue Highlights folgen

Innovation beherrscht Bechter auch in der Architektur. Das Strohhaus wurde für den ZV-Bauherrenpreis in Linz und das Projekt „Loft in der Scheune“ zum international anerkannten Mies van der Rohe-Preis nominiert. „Dies ist wohl die größte Auszeichnung, die wir im letzten Jahr entgegennehmen konnten“, freut man sich bei Bechter, wo bereits fleißig an neuen Highlights gebastelt wird.

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